Samstag, 27. Dezember 2014

Weihnachtsgans

Als vermutlich letztes Posting des Jahres noch eine kleine Impression von der Weihnachtsgans:



Samstag, 20. Dezember 2014

Gerösteter Rosenkohl mit Gorgonzola-Sauce

Dieses Gericht ist eine meiner liebsten Zubereitungsarten für Rosenkohl. Durch das Rösten im Backofen verliert der Rosenkohl viel von seiner Bitterkeit und erhält ein interessanten und leckeres Röstaroma.

Der Rosenkohl wird geputzt, halbiert un vom Strunk befreit. Anschließend auf einem Backblech ausbreiten, salzen und mit Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad für etwa 30 Minuten rösten.

In der Zwischenzeit eine leichte Béchamelsauce zubereiten und darin reichlich Gorgonzola (oder einen anderen kräftigen Blauschimmelkäse) auflösen.

Den gerösteten Rosenkohl in eine Auflaufform geben und mit der Sauce vermischen. Im Backofen weitere 30 Minuten überbacken.

Samstag, 13. Dezember 2014

Die Woche in der Kantine

Ich habe schon länger nicht mehr über das Essen in der Kantine berichtet. Da zum Jahreswechsel der Pächter wechselt, möchte ich noch einmal über die Woche in der Kantine berichten:



Mein Fazit der Woche: Bis auf die aufgewärmte (!) Frühlingsrolle, die ungenießbar war, eigentlich eine ganz normale Woche in der Kantine.

Mittwoch, 5. November 2014

Su hào tôm khô (Kohlrabi mit getrockneten Garnelen)

Dieses einfache und schnelle Gericht ist zwischenzeitlich zu einer meiner liebsten Zubereitungsarten für Kohlrabi geworden. Neben dem bereits geposteten Kohlrabi mit Dillsauce.

Zutaten:
500 g Kohlrabi
2 EL neutrales Pflanzenöl
2 Knoblauchzehen
2 EL getrocknete Garnelen
2 TL Fischsauce
1 TL Zucker
1/2 grüne Paprika
1/2 TL Salz
1 TL Pfeffer
vietnamesischer Koriander



Zubereitung:
Die getrockneten Garnelen in etwas warmem Wasser einweichen. Kohlrabi schälen und in mundgerechte Stifte schneiden.
In einem Wok 1 EL Öl erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin anbraten, bis er duftet. Dann die eingeweichten Garnelen etwas ausdrücken und kurz anbraten. Zur Seite stellen.
Das restliche Öl in den Wok geben und den Kohlrabi darin 3 Minuten garen. Dann die Fischsauce, Zucker, Paprika, Salz und Pfeffer dazugeben und weitere 5 Minuten braten.
Die Garnelen wieder in den Wok geben und alles zusammen eine weitere Minute schwenken. Den Koriander untermischen und zusammen mit Basmatireis servieren.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Kohlrabi mit Dillsauce

Vor ein paar Wochen bin ich bei Fliederbaum über dieses leckere Rezept gestolpert und war sofort begeistert. Vor allem, weil ich Dill sehr gerne mag und Kohlrabi am liebsten roh bzw. bissfest mag.

Zutaten: (2 Personen)
1 großer Kohlrabi
1 Zwiebel
1-2 EL Butter
2 EL Mehl
50 ml Weißwein
100 ml Milch
100 ml Kochwasser vom Kohlrabi
50 ml Sahne
1-2 Bund Dill
gekörnte Brühe
Salz, Pfeffer



Zubereitung:
Den Kohlrabe schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. In reichlich Salzwasser bissfest kochen. Das dauert nur wenige Minuten. 100 ml von dem Kochwasser abnehmen, den Kohlrabi abgießen und warmstellen.

Für die Sauce die fein gehackte Zwiebel in der Butter glasig dünsten lassen und mit Mehl bestäuben. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen etwas reduzieren lassen. Dann die Milch, das Kochwasser und die Sahne hinzufügen und mit der gekörnten Brühe würzen. Sobald die Sauce eingedickt ist vom Feuer nehmen und den gehackten Dill einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kohlrabi-Scheiben dekorativ auf einem Teller zusammen mit der Sauce anrichten und lauwarm servieren.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Nürnberger mit Sauerkraut und Kartoffeln

Heute Abend gab's einen echten Klassiker im kleinen Kochstudio. Nürnberger mit Sauerkraut und Kartoffeln. Eigentlich sollte es Püree dazu geben, jedoch habe ich vor einiger Zeit meinen Kartoffelstampfer geschrottet. Und so ein Tütenzeug kommt bei mir nicht auf den Tisch! Höchste Zeit also, am Wochenende Ersatz zu beschaffen...

Samstag, 4. Oktober 2014

Überbackener Chicoree

Viele Leute mögen Chicoree nicht, weil er ihnen zu bitter ist. Dabei gibt es so schöne Zubereitungsmöglichkeiten, bei denen das Bittere (fast) vollständig verschwindet. Überbacken ist so eine Möglichkeit. Mit reichlich Käse und einer Béchamel-Sauce überbacken zwar keine Diätmahlzeit, aber das interessiert mich hier jetzt überhaupt nicht.



Noch eine kleine Info: den Chicoree habe ich geviertelt und die Strünke entfernt und mit geriebenem Käse (Cheddar und Emmentaler) gemischt.

Sonntag, 21. September 2014

Blätterteigkissen mit Forellencreme

Eigentlich war dieser kleine Appetithappen nur ein Experiment, welches aber gut gelungen ist.
Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Fingerfood-Idee gestoßen, bei der eine Forellencreme mit Kaviar auf Pumpernickel serviert wurde. Besonders die Idee der Forellencreme aus geräucherten Forellenfilets gefiel mir sehr gut.



Für die Forellencreme werden geräucherte Forellenfilets gründlich von allen Gräten befreit und mit etwas Sahne in der Küchenmaschine püriert. Abgeschmeckt wird die Creme mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Zitrone.

Da ich zum einen kein Pumpernickel im Haus hatte und mir zum anderen das Pumpernickel vom Geschmack her zu kräftig war, habe ich Blätterteigquadrate gebacken, halbiert und die Creme dort hinein gefüllt. Das hat sich als gute Idee herausgestellt, da der leichte Blätterteig sehr gut mit der milden Fischcreme harmoniert.
Als letzten Pfiff könnte man noch etwas Forellenkaviar und etwas Kresse auf die Blätterteigkissen dekorieren.

Dienstag, 9. September 2014

Überbackene Mangoldstiele

Bevor jemand mault: ja, das Foto sieht vielleicht nicht so lecker aus, aber ich versichere, es schmeckt lecker.
Nachgekocht habe ich das Rezept von "Genial Lecker". Dort hat das auch mit der Optik besser geklappt.



Als Manöverkritik möchte ich anmerken, dass ich das nächste Mal die Weinmenge halbieren und durch Brühe ersetzen würde. Ich könnte mir weiterhin vorstellen, die Weißwein-Béchamel für eine Gemüselasagne zu verwenden.

Montag, 25. August 2014

Laab Moo (ลาบหมู)

Laab Moo ist ein typisches nordthailändisches Gericht aus Schweinefleisch mit vielen aromatischen Kräutern. Traditionell wird dazu Klebreis gegessen. Natürlich schmeckt Laab Moo aber auch sehr gut zu Thai Duftreis oder aber wie hier zu gewürztem Reis. Auf jeden Fall würde ich einen Salat dazu reichen. Das Gericht ist mir persönlich sonst zu fleischlastig. Außerdem kann das Laab Moo darin zu kleinen Päckchen gewickelt werden.

Zutaten:
10 EL Klebreis oder 2 EL geröstetes Klebreismehl
500 g gemischtes Hackfleisch
5-6 Chilis
1 TL Zucker
2 EL Fischsauce
4 EL Limettensaft
4-5 Schalotten
1 Bund Koriander
1/2 Bund Thaibasilikum
Pfeffer

Fertiges Thai Larb im Wok

Zubereitung:
Zuerst wird das geröstete Klebreismehl zubereitet. Dazu wird der ungekochte (!) Klebreis in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze solange geröstet, bis er goldbraun ist. Der geröstete Reis wird anschließend im Mörser sehr fein zerstoßen.

Das Hackfleisch in einer Pfanne ohne Öl krümelig braten und mit etwas Pfeffer würzen. Schalotten in Halbringe schneiden und zusammen mit dem Hackfleisch anschwitzen lassen. Anschließend das geröstete Klebreismehl untermischen. Chilies in Ringe schneiden und zusammen mit dem Zucker, der Fischsauce und dem Limettensaft in die Hackfleischmischung geben. Die Mischung vom Feuer nehmen und etwas abkühlen lassen.
Die grob gehackten Kräuter untermischen und servieren.

Thai Larb mit gewürztem Reis und Chicorée

Montag, 18. August 2014

Pfifferlinge mit Thymian

Im Original stammt dieses Rezept von Küchengötter.de.

Zutaten:
400 g Pfifferlinge
200 g Cocktailtomaten
50 g Speck
2-3 Thymianzweige
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Pilze vorsichtig abbürsten und größere Exemplate halbieren. Tomaten vierteln und entkernen, den Speck würfeln.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin auslassen. Pfifferlinge zugeben und bei starker Hitze kurz anbraten. Tomatenviertel zugeben und dünsten, bis sie weich sind. Thymianzweige dazugeben und kurz ziehen lassen. Die Pfifferlinge mit Salz und Pfeffer würzen.

Dazu passt ein kräftiges Schwarzbrot mit Butter.

Sonntag, 27. Juli 2014

Rau Muống (aus Mangold)

Wasserspinat (Rau Muống) ist in Asien eine beliebte und oft zubereitete Gemüsebeilage. Leider ist Wasserspinat hier schwer zu bekommen, sodass ich ihn durch Mangold ersetzt habe.


500 g Mangold säubern und grob in 8-10 cm große Stücke teilen. 1 EL Sesamöl im Wok erhitzen und das Mangold bei großer Hitze zusammenfallen lassen. 1-2 Knoblauchzehen und 1 rote Chili hacken und kurz mitbraten. Mit 2 EL Fischsauce und 4 EL Geflügelbrühe ablöschen und mit 1-2 TL Zucker abschmecken.

Freitag, 30. Mai 2014

Radieschensalat

Ich habe im Garten die Radieschen aus den Augen verloren und nun kämpfe ich hier mit einer Schwemme von apfelgroßen Radieschen. Ok, ganz so groß sind sie nicht, aber auf jeden Fall sind sie ziemlich groß.
Und um der Menge Herr zu werden, habe ich mir einen leckeren Radieschensalat zur Hilfe geholt.


Zutaten:
Radieschen (ca. 3-4 Bund)
1 Apfel
1 Stück (3-4 cm) Salatgurke
4 EL Weißweinessig
4 EL Sonnenblumenöl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Zucker
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:
Radieschen, Apfel und Gurke in mundgerechte Scheiben schneiden und aus den restlichen Zutaten eine Vinaigrette bereiten. Alles mischen uns kurz ziehen lassen.

Dienstag, 20. Mai 2014

Thailändische Spießchen vom Grill

Thailändische Spießchen vom Grill:
- Schweinefleisch
- Hühnchen
- Garnelen
- Klebreis

Dazu ein lecker Bier.

Sonntag, 11. Mai 2014

Kochkurs im Kochatelier


Büffelmozzarella mit Tomaten und Basilikumpesto
Garnelen mit Sauce Aioli
Gekochter Tafelspitz mit Zitronenvinaigrette



Fischsüppchen vom Steinbutt





Keule und Brust von der Maispoularde mit Kartoffelschnee und Rotweinjus




 
Vanille-Eiscreme mit lauwarmer Trüffelsauce


Montag, 28. April 2014

Misosuppe mit Udonnudeln

Die Suppe basiert auf einer Hühnerbrühe, in die ein paar Löffel Misopaste eingerührt und mit Sake abgeschmeckt wurde.


Als Einlage kamen Tofu und Champignons in die Suppe. Chili und Knoblauch sorgten für einen gewissen Kick, Frühlingszwiebeln und zwei Sorten Koriander für die frische Würze.

Sonntag, 13. April 2014

Schnelle Sommerrollen

Bevor noch jemand (z. B. "M.") auf die Idee konmt, ich würde "normal" werden, gibt es heute blitzschnelle Sommerrollen aus Vietnam.


Hackfleisch zusammen mit Ingwer, Zitronengras und Knoblauch anbraten, gleichzeitig Glasnudeln einweichen lassen. Die eingeweichten Glasnudeln abgießen, mit einer Schere etwas zerkleinern und zum Hackfleich geben. Mit Fischsauce, Sojasauce, Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Chili und Chinakohl in Ringe bzw. Streifen schneiden und ebenfalls zum Hackfleisch geben. Zusammenfallen lassen und noch einmal nachwürzen und etwas abkühlen lassen.
Zusammen mit frischem Koriander in eingeweichtes Reispapier wickeln und mit Chili- bzw. Hosin-Sauce servieren.

Freitag, 11. April 2014

Kartoffel-Bärlauch-Gratin

Im Moment gibt es ja noch den wilden Bärlauch. Und bevor er blüht, muss ja noch das eine oder andere Bärlauchgericht zubereitet werden. So auch diesen leckere Gratin.


Eine gute Hand voll Bärlauch wird mit Ziegenfrischkäse, Parmesan, Olivenöl, Sahne, Salz und Pfeffer zu einem Aufguss gemixt. Mit diesem wird ein "normales" Gratin zubereitet.
Sehr lecker.

Montag, 7. April 2014

Experimentelles Bärlauch-Souffle

Eigentlich war ja nur noch etwas Bärlauchpesto übrig geblieben. Also warum das nicht mit Sahne und Ei aufmixen und ab in den Ofen?
Vielleicht nicht so schön aufgegangen, aber geschmacklich ein Kracher.


Freitag, 7. März 2014

Nur belegte Brote?

Ja. "Nur" belegte Brote. Lecker war's trotzdem. Und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass es im kleinen Kochstudio nicht nur asiatische Gerichte gibt.

Freitag, 14. Februar 2014

Thailändisches Porridge

Mir ist aufgefallen, dass in Thailand und Vietnam zum Frühstück gerne eine dicke Reissuppe gegessen wird, die mich sehr stark an Porridge erinnert. Dazu gibt es immer 6-7 verschiedene Toppings, mit denen man die Suppe individuell verfeinert. Beliebt sind neben Klassikern wie Röstzwiebeln, Frühlingszwiebeln, eingelegten Chili und Hühnerfleisch auch verschiedene, sauer eingelegte Gemüse, frittierter Fisch oder Garnelen und getrocknetes Rindfleisch.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Reis, am besten vom Vortag, wird in einer kräftigen Hühnerbrühe so lange gekocht, bis er zerfällt. Fertig.
Zusammen mit verschiedenen Topings servieren.



Als (selbstgemachtes) Toping gab es bei mir

Sonntag, 12. Januar 2014

Sa Pa-Fritten (7. Versuch, alternative Zubereitung)

Nachdem ich schon eine ganze Weile keine Sa Pa-Fritten mehr gegessen habe, wird es allerhöchste Zeit!
Allerdings habe ich mir dieses Mal eine alternative Zubereitungsart überlegt, die eventuell das Problem mit den durchgeweichten Fritten löst. Außerdem ist die Zubereitung im Backofen weniger Geruchsintensiv wie die Zubereitung in der Fitteuse.

Zutaten:
2 TL Wasser
7 TL Fischsauce (Nước mắm Phú Quốc)
1 TL Sojasauce (Kikkoman)
2 TL Zucker
1 TL Honig

Außerdem:
1-2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt

Zubereitung:
Die Saucenzutaten miteinander mischen. Eventuell muss die Sauce etwas erwärmt werden, damit sich Zucker und Honig besser auflösen. Anschließend die Sauce abkühlen lassen.

TK-Backofenfritten im gefrorenen Zustand mit der Sauce überziehen und nach Packungsanweisung im Backofen zubereiten.
Mit dem gehackten Knoblauch mischen und servieren.


Und das Fazit?
Naja... Das ist definitiv nicht die beste Art der Zubereitung. Die Würze war zwar gleichmäßig verteilt, jedoch hat der Zucker durch das Karamellisieren zu sehr an Süßkraft verloren, sodass der Geschmack überhaupt nicht den Zielvorgaben entsprach. Leider wurden die Fritten auch nicht so knusprig, wie ich es mir gewünscht hätte.
Aber wie heißt es so schön: Versuch macht klug und so geht's eben nicht.