Montag, 30. Januar 2012

Pfannengerührtes Schweinefleisch mit Ingwer

Zutaten:
1 TL Sesamöl
1 TL neutrales Pflanzenöl
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL geraspelter Ingwer
2 Zwiebeln, in Schnitze geschnitten
350 g Schweineffleisch, z.B. Filet, in mundgerechte Stücke geschnitten
60 ml Austernsauce
60 ml Gemüsebrühe
300 g junger Spinat
1-2 Chili, in Ringe geschnitten

Zubereitung:
Eine großen Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Sesam- und Pflanzenöl, Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln hineingeben und 4 Minuten unter ständigem Rühren kräftig braten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
Dann das Schweinefleisch portionsweise in die Pfanne geben und jeweils 4 Minuten unter ständigem Rühren bräunen.
Sobald das ganze Fleisch gar ist, das gesamte Fleisch und die Zwiebeln wieder in die Pfanne geben, die Austernsauce und die Brühe hinzufügen und weitere 2 Minuten kochen.
Den Spinat dazugeben und unter Rühren 1 Minute zusammenfallen lassen.
Mit Reis servieren.

Samstag, 28. Januar 2012

Eierragout mit Salat

Eierragout gab es ja bereits öfters. Und meistens, so wie auch dieses Mal, mit einer Senfsauce. Die Variation bildet die verwendete Senfsorte. Hier habe ich jetzt 1 EL Dijonsenf verwendet und mit 1/2 TL Kurkuma nachgefärbt. Wieder sehr lecker.


Als Beilage gab es einen Portulak-Feldsalat mit Mörenstreifen und einer einfachen Vinaigrette.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Omelett mit Austernpilzen

1 gute handvoll Austernpilze putzen und grob zerteilen. 1/2 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein würfeln und in etwas Olivenöl andünsten. Die Austernpilze dazugeben und ebenfalls dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Feuer nehmen und zur Seite stellen.
Aus 2 EL Butter und 1 TL Mehl eine Mehlschwitze zubereiten und mit 50 ml Fleischbrühe ablöschen. 50 ml Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1/2 Bund Schnittlauch in Röllchen schneiden und zusammen mit den Pilzen in die Sauce geben.


Für das Omelett 2 Eier trennen. Die Eigelb salzen und mit 2-3 EL Sahne gründlich verrühren. Die Eiweiß steif schlagen und unter die Eigelbmasse ziehen. In einer beschichteten Pfanne zu einem schönen Omelett backen und mit den Pilzen servieren.

Sonntag, 22. Januar 2012

Bánh canh nước dừa (Brotsuppe mit Kokosmilch)

Garnelen-Nudel-Suppe mit Kokoanussmilch nach Mekong-Art. So lautet die deutsch Übersetzung in meinem ViEATnam-Kochbuch. Diese passt meiner Meinung nach besser, denn mit Brot hat die Suppe nicht viel gemein.
Im Originalrezept wird die Suppe mit Bällchen aus Reismehl, Garnelenfleisch und Hackfleisch zubereitet. Ich habe auf die Bällchenform und das Hackfleisch verzichtet und nur grob gehackte Garnelen verwendet. Hähnchenbrust eignet sich aber auch sehr gut.

Egal, ob jetzt mit Hack- oder Hühnchenfleisch, ob als Bällchen oder am Stück. Mit dieser leckeren, Suppe möchte ich mich am "Cookbook of Colors" von Highfoodality beteiligen. Für den Januar wurde die Farbe "Weiß" ausgerufen.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Nun denn, ans Werk!

Zutaten:
500 ml Wasser
100 ml Milch
2 EL Zucker
2 EL Fischsauce
350 ml Kokosmilch
300 g rohe Riesengarnelen, gehackt
500 g Udon-Nudeln

Zum Garnieren:
Frühlingszwiebeln
Koriander (hatte ich nicht, ich habe Thaibasilikum verwendet)
Pfeffer

Zubereitung:
In einem Topf 500 ml Wasser, die Milch, den Zucker und die Fischsauce gut vermischen und zum Kochen bringen. Die Kokosmilch hineingießen und nochmals aufkochen, dann die grob gehackten Garnelen hinzufügen und weitere 2 Minuten köcheln lassen, bis die Garnelen gerade gar sind.
In der Zwischenzeit Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Udon-Nudeln 2 Minuten lang blanchieren und abgießen, dann gleichmäßig auf die Suppenschalen verteilen.
Die Garnelen mit einem Schaumlöffel aus der Kokosbrühe heben und ebenfalls gleichmäßig auf die Suppenschalen verteilen. Die Kokosbrühe auf die Nudeln geben, sodass sie bedeckt sind. Jede Suppenschale mit ein paar Frühlingszwiebeln, Kräutern und einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer garnieren.


Anmerkung: Wem die Suppe zu süß ist, verwendet weniger Zucker und schmeckt sie mit Salz ab.

Freitag, 20. Januar 2012

Blitzschnell gebackene Bohnen

Gebackene Limabohnen hatte ich vor längerer Zeit schon mal gekocht. Dies ist eine blitzschnelle Variante des Gerichtes.
Optisch vielleicht nicht der Brüller, aber äußerst lecker und auf einem Anti-Pasti-Teller immer gern gesehen. Da das Gericht sehr vom Olivenöl abhängt ist es wichtig, wirklich nur sehr gutes Olivenöl zu verwenden.

Zutaten:
1 Dose dicke, weiße Bohnen
1 Dose gebackene Bohnen
1 Lorbeerblatt
125 ml Olivenöl von allerbester Qualität
2 Zwiebeln, in Halbringe geschnitten
1 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 EL Semmelbrösel

Zubereitung:
Die Zwiebelringe mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben und mit der Hälfte des Olivenöls anschwitzen.
Die dicken, weißen Bohnen abgießen und abspülen. Zusammen mit den gebackenen Bohnen (mit der Sauce) zu den Zwiebeln geben und vermischen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Alles in eine große Auflaufform geben und mit Alufolie abdecken und ca. 30 Min. backen, dann die Folie entfernen und die Bohnen umrühren. Falls sie etwas trocken wirken, ein wenig Wasser hinzufügen.
Mit den Semmelbröseln bestreuen und für weitere 20 Min. in den Ofen stellen.
Warm und nach Belieben mit Olivenöl beträufelt und Weißbrot servieren.

Dienstag, 17. Januar 2012

Orecchiette mit Gorgonzola-Sauce

Da von gestern Mittag noch etwas Gorgonzola-Dipp übrig war, habe ich diesen heute Abend mit etwas Brühe verdünnt und mit Muskatnuss nachgewürzt. Auf Orecchiette und mit ein paar gerösteten Cachew-Kernen ergab sich ein sehr leckeres Abendessen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Ofengemüse mit Gorgonzola-Dipp

Da das für morgen angeschlagene Kantinenessen mich nicht wirklich begeistern, habe ich beschlossen, Ofengemüse zu backen und morgen Mittag kalt zu essen. Die Anregung dazu stammt aus meinem neuen Donna Hay-Kockbuch "Schnelle Küche mit Stil".

Das Ofengemüse bestand aus Kartoffeln, Süßwartoffel, Knollensellerie, Möhre, Fenchel und Zwiebel. Alles in Spalten geschnitten oder geviertelt und mit etwas Öl bei 200° gut 40 Min. im Ofen garen.


Für den Gorgonzola-Dipp habe ich einfach nur Gorgonzola mit einer Gabel zerdrückt und mit Sahne verdünnt. Da sich der Käse nicht so gut auflöste, musste der Dipp etwas erwärmt werden.

Freitag, 13. Januar 2012

Knäckebrot mit Frischkäse

Nein, bei mir gibt es nicht immer "warm". Man mag es kaum glauben, aber ab und zu gibt es auch mal ordinäre Brote. In diesem Fall Knäckebrot mit Kräuterfrischkäse, einem Rest Lauch und etwas Pfeffer.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Đậu hũ nấm Leek

In Anlehnung an Đậu hũ nấm sò vom 3. Januar, welches mit ausgesprochen gut geschmeckt hat, habe ich das heute mit Lauch und Egerlingen noch einmal gekocht. Auch vor dem Hintergrund, dass ich für morgen Mittag noch eine Alternative zur Kantine benötige.
Als besonderer Kick kamen noch geröstete Cashew-Kerne darüber.

Samstag, 7. Januar 2012

Bông cải hành tây (Brokkoli mit Zwiebeln)

Mal wieder ein Gericht aus der Experimentalküche. Ich hatte Lust auf Brokkoli und da ich in der letzten Zeit sehr viel vietnamesisch koche, geht das hier auch wieder in diese Richtung.


Weiße Zwiebeln schneiden und anbraten. In der Zwischenzeit den Brokkoli Putzen und in Röschen teilen. Den Strunk schälen und in dünne Streifen schneiden.
Die Zwiebeln mit etwas Brühe und Fischsauce ablöschen, den Brokkoli und gehackten Knoblauch dazugeben und bei geschlossenem Deckel bissfest dünsten. Mit Sojasauce und Chili abschmecken.

Als Variation bietet sich an, ein paar Garnelen oder dünn geschnittenes Hühnchenfleisch mitzugaren.

Dienstag, 3. Januar 2012

Đậu hũ nấm sò

Tofu mit geschmorten Austernpilzen aus meinem ViEATnam-Kochbuch.

An dieser Stelle muss ich mal meine Verzweiflung in Richtung des rheinischen Einzelhandels loswerden. Wieso bitteschön gibt es hier nirgendwo einen gescheiten Tofu? Ich bin kurz davor, mir das Equipment zu kaufen und Tofu selber zu machen.

Zutaten:
250 g Tofu (wer drankommt: Seidentofu)
Pflanzenöl zum Frittieren
2 EL Zucker
50 ml Sojasauce
50 ml Nước mắm (Fischsauce)
1 EL Knoblauch, fein gehackt
1 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemalenen
15 Austernpilze
1-2 Chili, in Scheiben geschnitten zum Garnieren
Thaibasilikum

Zubereitung:
Den Tofu in 2 cm große Würfel schneiden und mit Küchenpapier trockentupfen. Das Öl im Wok (oder einer tiefen Pfanne) auf ca. 180° erhitzen und den Tofu 3 Minuten lang frittieren, bis er knusprig ist. Den Tofu mit einem Sieblöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

In einer großen Schüssel den Zucker, die Soja- und Fischsauce, die Hälfte des Knoblauchs und die des Pfeffers verrühren. Die Pilze in große, gerade noch mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit dem Tofu hineingeben und 15 Minuten ziehen lassen.
(Da die Pilze noch schrumpfen, ruhig etwas größer schneiden.)

Alle Zutaten in einem großen Topf aufkochen, dann vorsichtig umrühren. 250 ml Wasser dazugeben, aufkochen lassen und anschließend die Hitze reduzieren. Etwa 15 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeitsmenge sollte sich etwa halbieren.
Zum Schluss den restlichen Knoblauch und den restlichen Pfeffer dazugeben. Mit Chilischeiben und Thaibasilikum garniert servieren.

Dazu passt, wie könnte es anders sein, Jasminreis.