Donnerstag, 31. März 2011

Nachgekocht: Knoblauch Confit

Zum ersten Mal bin ich auf das Knoblauch Confit beim kleinen Kuriositätenladen gestoßen. Dieses Rezept habe ich allerdings bei Monambelles entliehen.

Zutaten:
2 Knoblauchknollen
1 Lorbeerblatt
1 frischen Tymianzweige
5-6 ganze Pfefferkörner
Olivenöl, Rapsöl

Zubereitung:
Den Knoblauch pellen und zusammen mit den Gewürzen in eine ofenfeste Form oder Topf geben. Mit einem Gemisch aus Oliven- und Rapsöl bedecken und bei 160° etwa 1 Stunde im Backofen braten.

Eigentlich sollte der Knoblauch nur leicht bräunen. Bei mir ist er aber deutlich zu dunkel geworden. Ich hatte mich an Monambelles 160° orientiert. Steph vom Kuriositätenladen empfiehlt dagegen nur 80°. Das nächste Mal werde ich mich dann daran orientieren.

Mittwoch, 30. März 2011

Tiefkühlpizza "Dr. Oetker Steinofen Tradizionale - Mozzarella"

Mittwochs ist bei mir immer ein langer Tag mit sehr wenig Zeit zum Kochen. Und da ich heute zudem keine Lust zum Kochen hatte, wurde mal wieder eine TK-Pizza getesten.

Diesmal die Steinofen Tradizionale - Mozzarella von Dr. Oetker.


Wie bei einer industriell hergestellten TK-Pizza erwartet, war die Zutatenliste beängstigend lang. Mono- und Diacetylweinsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren, Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren. Und das waren nur die Emulgatoren. Den Rest spare ich mir.


Die Zubereitungsanweisung ist zielgruppengerecht in Pictogrammen und ohne Text ausgeführt. Bildchengucken statt lesen.
Offensichtlich zähle ich nicht zur Zielgruppe, denn ich habe teilweise nach den gewünschten Infos länger suchen müssen. Aber ich lese ja auch gerne Bücher...


Aber letztendlich ist es mir doch gelungen, die Pizza anweisungskonform zuzubereiten und nun zu verkosten. Aber zuerst eine optische Begutachtung. Ich bin ja kein Fan von schnittfestem Mozzarella. Und wenn ich mir hier die gebräunten Käsescheiben so angucke, weiß ich wieder warum. Käse, besonders auf Pizza und Aufläufen muss zerlaufen und schön Fäden ziehen. Dieser hier ist einfach nur gebacken. Aber sonst sah die Pizza eigentlich recht gut aus.

Und wie war der Geschmack? Nun, der Boden war zwar schön kross, mir aber zu trocken. Fast wie Knäckebrot. Und auch der Belag konnte mich nicht überzeugen. Der Mozzarella, zugegebenermaßen ein sehr milder Käse, schmeckte nach nichts und war eher von gummiartiger Konsistenz. Die Klekse von Fertigpesto waren zwar schön aromatisch und gaben der laschen Pizza wenigstens etwas Geschmack, passten aber von der Rezeptur her nicht unbedingt dazu. Lediglich die Kirschtomaten hielten, was ich von ihnen erwartete.

Dienstag, 29. März 2011

Nachgekocht: Pasta Porca

Vor ein paar Tagen bin ich bei der Lorbeerkrone über ein schnelles Pastagericht gestolpert, das Jutta schlicht einfach nur "Pasta Porca" nennt.
Das Rezept ist gleichermaßen einfach, wie genial:


Zutaten:
250 g Spaghetti
40 g kleingewürfelten Speck
6 EL Olivenöl
Chili nach Geschmackt
2 Knoblauchzehen
geriebener Parmesan

Zubereitung:
Wärend die Spaghetti kochen, brät man in der Zwischenzeit den Speck in Olivenöl und dem gehackten Knoblauch knusprig. Die Chili neu kurz mit anbraten. Mit den Spaghetti vermischen und mit geriebenem Parmesankäse servieren.

Sonntag, 27. März 2011

Vegetarischer Salat-Sandwich

In den letzten Tagen war es wieder recht ruhig im kleinen Kochstudio. Durch Krankheit und sonstige Abwesenheit von Kollegen blieb die ganze Arbeit (wie so oft) an mit hängen. Folglich war ich abends dann doch recht geschafft, dass ich zum Kochen und bloggen nicht mehr viel Lust hatte.

Sandwiches hatte ich schon einige. Und da ich gesundheitlich noch etwas angeschlagen bin, kommt heute eine leichte, vegetarische (Salat-)Variante mit Avocado auf den Tisch. Dazu dann nur noch das Lieblings-Salatdressing.

Dienstag, 22. März 2011

Frituras de Patatas

Gebackene Süßkartoffelküchlein

Zutaten:
500 g Süßkartoffeln
1 EL Kartoffelmehl
1 Frühlingszwiebel
3 Eier
Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Süßkartoffeln waschen, schälen und grob raspeln. Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Kartoffelmehl mischen. Über die Kartoffelraspel streuen und gut mischen. Frühlingszwiebel putzen, waschen, in dünne Ringe schneiden und zugeben. Eier zugeben und alles gut mischen.
In einer Pfanne Olivenöl heiß werden lassen. Pro Kartoffelküchlein 1 EL Teig in die Pfanne geben, glatt streichen und von beiden Seiten braun anbraten.

Zusammen mit den ersten (Freiland-)Gartenkräutern ein Hochgenuss.

Montag, 21. März 2011

Nachtrag: Lammsalami aus dem Fresspaket

Vielleicht erinnert sich noch jemand. Ende Januar hatte ich die Lammsalami aus dem nordfriesischen Vietnampaket in der Verkostung. Damals war mir die Salami noch etwas zu weich.


Heute, 2 Monate später, habe ich nun die letzten Scheiben verputzt. Die Salami ist in der Zwischenzeit so hart getrocknet, dass ich die Scheiben kaum abgeschnitten bekommen habe und anschließend auch nur lutschen konnte. Aber dem Geschmack hat das nicht geschadet. Im Gegenteil. Die Aromen traten so konzentriert auf die Zunge. Die säuerlichen Geschmacksnoten, welche ich im Januar noch wargenommen hatte, waren verschwunden, die leichte Schärfe geblieben. Ja, so ist die Salami genau richtig.

Samstag, 19. März 2011

Süßkartoffel-Möhren-Suppe mit Ingwer

Also nachgekocht habe ich die Möhrencreme(suppe) von Hesting nicht gerade. Aber mich daran orientiert.

Und da ich noch eine Süßkartoffel hatte, wanderte die auch noch mit in den Suppentopf. Und so wurde zusammen mit Ingwer aus der geplanten Möhrencremesuppe eine Süßkartoffel-Möhren-Suppe mit Ingwer.


Zutaten:
1 Liter Hühnerbrühe (bei mir war es das (eingefrorene) Kochwasser des Huhn-Tonnatos)
500 g Möhren
250 g Süßkartoffeln
3 cm Ingwer
1 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen
1 Chili
50 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Möhren und die Süßkartoffeln schälen und würfeln. Zusammen mit dem Lorbeerblatt in der Brühe garen.
Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln, die Chili in Scheiben schneiden. Gegen Ende der Garzeit zum Gemüse geben und fertig garen.
Mit einem Schuss Sahne pürrieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 17. März 2011

Afrikanisches Möhrenhuhn

Ich lebe noch. Glaube ich zumindest. Im Moment habe ich so viel um die Ohren und bin so selten zu Hause, dass die Küche meistens kalt geblieben ist. Heute dann der große "Bruch". Der Herd wurde eingeschaltet. Und er ging noch, hatte sich nicht beleidigt zurückgezogen.
Afrikanisches Möhrenhuhn sollte es geben. Direkt eine Doppelportion, denn morgen ist die Zeit wieder knapp.

Zutaten:
1 Hähnchenbrustfilet
250 g Möhren
2 TL Öl
1/2 Zitrone, den Saft davon
200 ml Brühe
2 Knoblauchzehen
Currypulver
10 schwarze Oliven
Salz und Pfeffer
1 TL Stärke

Zubereitung:
Die Möhren putzen bzw. schälen und würfeln.
Zunächst 1 TL Öl erhitzen und die Möhren darin anbraten und zur Seite stellen
Die Hähnchenbrust in Stücke schneiden und mit einem weiteren TL Öl anbraten. Den fein gehackten Knoblauch kurz mitgraten. Das Fleisch mit Zitronensaft ablöschen, Brühe und Gewürze hinzugeben und bei schwacher Hitze noch 5-10 Min. ziehen lassen. Das bissfeste Gemüse und die Oliven zum Fleisch geben.
Heiß mit Reis servieren.

Samstag, 12. März 2011

Senfeier

Der monatlichen Garten-Koch-Event vom Gärtner-Blog gibt für März das Thema "Kapern" vor.
Kapern kenne ich eigentlich hauptsächlich als Deko. Und in Königsberger Klopsen. Also warum nicht 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und die experimentellen Senfeier mit ein paar Kapern dekorieren und am Event teilnehmen? Dabei passen die salzig eingelegten Kapern ganz hervorragend zu den gefüllten (Party)Eiern.

Zutaten:
2 hartgekochte Eier
2 TL Lieblingsmajo
1 TL süßer Weißwurstsenf
1 TL Dijonsenf
ein paar Kapern

Zubereitung:
Die Eier der Länge nach halbieren und das Eigelb herausheben. Das Eigelb zusammen mit der Majo und den Senfsorten glatt rühren und wieder in die Eihälften füllen. Mit Kapern und etwas Petersilie oder Estragon garnieren.

Garten-Koch-Event März 2011: Kapern [31.03.2011]

Mittwoch, 9. März 2011

Tintenfischsalat

Der, der den Metzger gefragt hat, hat es schon festgestellt: Am Aschermittwoch gibbet Fisch.
Dieser eherne Grundsatz wird auch vom kleinen Kochstudio verfolgt. Und schließlich ist Tintenfisch auch Fisch. Zumindest im ganz weit gefassten Rahmen. Aber auf jeden Fall vom Namen her.

Zutaten:
1 kg Oktopus
1-2 Knoblauchzehen
10 Cocktailtomaten
1 Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
schwarze Oliven
2 Zitronen
75 ml bestes Olivenöl
1/4 Chili
1 Msp. gemahlener Kreuzkümmel
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
2 hartgekochte Eier


Zubereitung:
Den küchenfertigen Tintenfisch sorgfältig waschen, mit Küchenpapier abtrocknen und 30 Minuten vollständig mit Salzwasser bedeckt garen.
Den Tintenfisch anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.
Den Knoblauch und die Chili fein würfeln, die Cocktailtomaten vierteln. Petersilie und die Zwiebel ebenfalls hacken.
Die Tintenfischstücke zusammen mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Oliven mischen. Den Saft von 1 Zitrone und das Olivenöl dazugeben. Etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Vor dem Servieren mit den Chiliwürfeln, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen.
Mit den hartgekochten Eiern und Zitronenachteln servieren.

Montag, 7. März 2011

Brote mit Beilage

Nein, bei mir wird nicht immer gekocht. Manchmal gibt es auch schnelle, kalte Küche. Oder zumindest nur teilweise warmen Küche. Weil ganz ohne geht irgendwie auch nicht.

Heute hätte ich es beispielsweise auch bei belegten Broten (Gorgonzola und Leberwurst) belassen können. Aber mit einer Grilltomate und etwas Rührei ist einfach besser.

Sonntag, 6. März 2011

Dielsknall

Zutaten:
1 kg Reibekuchenteig nach dem Lieblingsrezept
4 Mettwürstchen vom Metzger des Vertrauens
250 g Speck, gewürfelt
1 Packung Bacon

Zubereitung:
Nachdem der Reibekuchenteig zubereitet ist, den gewürfelten Speck untermischen.
Eine Feuerfeste Form mit Bacon auslegen und etwa dir Hälfte des Reibekuchenteiges hineingeben. Darauf die Mettwürstchen legen und mit dem restlichen Teig bedecken.
Glattstreichen und bei 180° knapp 2 Stunden backen.

Dazu passt traditionell Apfelkompott.

Samstag, 5. März 2011

Rotes Trauben-Curry

Manches ändert sich nie. Mein Grundrezept für Curry zum Beispiel. Variert wird lediglich die Farbe der Currypaste und die Einlage. Eigentlich gehören die Trauben zu einem grünen Enten-Curry. Ich hatte aber gerade keine Ente. Dafür Riesengarnelen. Und statt der grünen Currypaste habe ich rote genommen. Das schöne an den Currys ist deren Variationsvielfalt. Passt nicht, gibt's nicht.

Die Sauce ist mir nur etwas zu flüssig geraten, sodass sie zwischen den Reis und unten ins Schälchen gelaufen ist...

Zutaten:
1 EL Sesamöl
2 EL rote Currypaste
3 Scheiben Ingwer
1+2 gr. Knoblauchzehe, gehackt
200 ml Kokos-Sahne
200 ml Fleischbrühe
3 Kaffirlimettenblätter
1-2 Chilies, frisch oder getrocknet
200 g Riesengarnelen
200 g grüne, kernlose Trauben
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe
Fischsauce

Zubereitung:
Die Currypaste mit dem Sesamöl rösten. Ingwer und eine gehackte Knoblauchzehe kurz darin anschwitzen und mit der Kokossahne und der Geflügelbrühe ablöschen. Limettenblätter und Chilies dazu geben und mitköcheln lassen.
Die Riesengarnelen in einer separaten Pfanne mit dem restlichen Knoblauch anbraten.
Die Garnelen mit den halbierten Trauben in die Kokos"suppe" geben und kurz durchziehen lassen. Mit Fischsauce abschmecken.
Wenn vorhanden, reichlich frischen Koriander untermischen.

Freitag, 4. März 2011

Die Woche in der Kantine

Wie schon bereits am Mittwoch geschrieben, bin ich diese Woche zu Hause nicht zum Kochen gekommen. Viel zu tun und viel unterwegs. Trotzdem nun wieder der fast schon traditionelle Freitagsbericht über die Woche in der Kantine:

Montag: Sautierte Geflügelleber mit Apfelstücken und Lauch
Dienstag: Mexikanische Tacosuppe
Mittwoch: Reispfanne mit Schweinefleischklößchen
Donnerstag: Weiberfastnacht! Alaaf!
Freitag: Kartoffelröstchen

Mittwoch, 2. März 2011

Keine Zeit zum Kochen

Ja, mag jetzt so manch einer denken, aber gekocht ist doch blitzschnell.
Nun, das mag richtig sein. Aber was, wenn man fern ab des Herdes unterwegs und nicht zu Hause ist?