Sonntag, 27. Februar 2011

Kartoffel-Bohnen Pfanne

Eigentlich ist so eine bunte Pfanne ein klassisches Resteessen. Diesmal nicht. Diesmal sind's nur frische Reste Zutaten.


Basis sind ein paar Bratkartoffeln. Auf diesen habe ich etwas fertig gegartes Eisbein und grüne Bohnen aus dem TK-Vorrat erwärmt. Dazu gab es dann noch 1/2 Grilltomate und ein Spiegelei.

Hm, etwas mehr als 2 Zeilen Text. Das ist eigentlich zu wenig für einen gescheiten Blogeintrag. Aber was tun, wenn in diesen 2 Zeilen das Rezept vollständig beschrieben ist? Ich könnte z. B. noch den leichten und kalorienarmen Nachtisch beschreiben: Ein Becher Bio-Naturjoghurt in ein Nachtischschüsselchen geben. Fertig. Ist leider auch nicht mehr Text.
Aber vielleicht kann ich bei dieser Gelegenheit mal die neue Putzkraft vorstellen, die neuerdings bei mir wohnt:


So, genug Text geschunden. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.

Freitag, 25. Februar 2011

Gorgonzola-Flammkuchen

Eigentlich wollte ich mir ja heute eine TK-Pizza zwischen die Kiemen schieben. Aber im Geschäft erinnerte ich mich dann zum Glück daran, wie schnell und unkompliziert ein Flammkuchen zubereitet ist. Kurzer Check der vorrätigen Zutagen: alles da. Also dann ohne etwas zu kaufen aus dem Supermarkt wieder raus und ab nach Hause und ans Werk.

Der Teig ist aus
100 g Mehl,
2-3 EL Olivenöl,
65 ml Wasser und
Salz
schnell zusammengeknetet.

Der Belag aus
50 g Schmand,
Zwiebelringen,
Gorgonzola und
Speck
ist ebenfalls schnell vorbereitet.

Nur noch bei voller Pulle im Backofen backen. Fertig. TK-Pizza geht auch nicht schneller.

Die Woche in der Kantine

Montag: Gegrillte Hähnchenkeule
Dienstag: Deftiger Linsensuppentopf
Mittwoch: Wirsing in Rahm
Donnerstag: Asiatische Fischsuppe
Freitag: Vegetarische Gemüsemaultaschen

Donnerstag, 24. Februar 2011

Lachs-Croissant

Von gestern war noch etwas (roher) Lachs übrig. Ein paar Frühlingszwiebeln waren auch noch da, und weil mir beim Einkaufen eine Packung Fertigteig für Croissants in die Hände gefallen war, lag es irgendwie nahe, alles zusammen zu kombinieren.


Den Croissant-Teig ausbreiten und mit Lachsstreifen und Frühlingszwiebeln belegen. Das weiße der Frühlingszwiebeln halbieren, damit es schneller gart. Mit Salz und Pfeffer würzen, zusammenrollen und nach Packungsanweisung backen. Da der Lachs sehr schnell gar ist, braucht die Backzeit der Croissants nicht verlängert werden.
Darauf kam nachher noch ein Klecks Schmand.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Tomatengedämpfter Wildlachs

Das "Rezept" ist eigentlich Abwandlung vom lauwarmen Lachs auf Mangoldgemüse mit geschmolzenen Tomaten aus 2009.


Heute jedoch in einer Einfachvariante. Knoblauch fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Frische Tomaten würfeln und zum Knoblauch geben. Mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce würzen.
Kurz aufwallen lassen, vom Feuer nehmen und den ungewürzten Wildlachs daraufsetzen. Im geschlossenen Topf garziehen lassen.
Mit grobem Meersalz und Petersilie servieren.

Dazu gab es in Olivenöl kross gebratenes Bauernbrot.

Dienstag, 22. Februar 2011

Suppe von gegrillter Zucchini

Eigentlich müsste die Suppe "Suppe von gegrillter Zucchini mit Grilltomate und gerösteten Bauernbrot-Grissini" heißen. Ist aber für die Titelzeile eindeutig zu lang.

Zutaten:
1-2 Zucchini
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Weißwein
500 ml Brühe
1 EL Crème fraîche
Pfeffer, Salz
1 große Tomate
1 Scheibe Bauernbrot

Zubereitung:
Die Zucchini in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden und grillen oder braten.
Den Knoblauch fein würfeln und im Suppentopf mit etwas Öl anbraten. Die gegrillten Zucchini würfeln und zum Knoblauch in den Suppentopf geben. Mit Weißwein ablöschen und die Brühe angießen. Köcheln lassen.
In der Zwischenzeit das Bauernbrot entrinden und beidseitig grillen oder braten. Der Länge nach in Streifen schneiden und zur Seite stellen.
Die Tomate halbiere und ebenfalls grillen oder braten.
Die Suppe pürieren, das Crème fraîche unterziehen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Servieren die Suppe in einen Teller geben, eine halbe Grilltomate in die Mitte setzen und mit den Bauernbrot-Grissini anrichten. Etwas Prtersilie als Deko.

Sonntag, 20. Februar 2011

Nackenkotelett mit Roquefortsauce

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Butter
100 ml Fleischbrühe
50 ml trockener Weißwein
1 Lorbeerblatt
50 g Crème fraiche
50-80 g Roquefort oder Gorgonzola
Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Mit Brühe ablöschen, das Lorbeerblatt dazugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Vom Feuer nehmen und den Wein dazugeben. Kurz erhitzen und den gewürfelten Käse darin schmelzen lassen. Die Crème fraiche einrühren und kurz mit dem Zauberstab aufmixen.

Dazu gab es, neben dem bereits genannten Kalbskotelett, gebratene Nudeln und Salat.

PS: die Sauce ist so genial, dass ich mir extra mehr gemacht habe und diese jetzt beim Posten auslöffel.

Samstag, 19. Februar 2011

Kürbis-Paprika-Suppe mit Kokos

Eigentlich gibt es Rezepte für Kürbissuppe wie Sand am Meer. Ich habe mich daher gar nicht erst an einem Rezept orientiert, sondern einfach mal drauflos gekocht. Das ist dabei heraus gekommen:

Zutaten:
1 große Zwiebel
4 Sardellenfilets
3-4 EL Olivenöl
1 kleiner Kürbis
2-3 EL güne Currypaste
400 ml Kokosmilch
1/2 Liter Brühe
1/2 Stange Lauch
2 Paprika (rot und gelb)
Zucker, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Zusammen mit den Sardellenfilets in Ölivenöl anschwitzen. Den Kürbis ggf. schälen, entkernen und würfeln. Etwa 5 Minuten zusammen mit den Zwiebeln braten. Currypaste ein paar Minuten mitbraten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen.
Den Lauch in Scheiben, die Paprika in Würfel schneiden und in die Suppe geben. Zugedeckt auf mittlerer Flamme garen.
Mit dem Zauberstab pürieren und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Mouclade Charentaise

Ich hatte ja schon Anfang des Jahres angekündigt, dass ich die gratinierten Curry-Muscheln von Bolli nachkochen möchte. Voilà.


Nachdem Bolli in seinem Rezept ausdrücklich darum gebeten hat, keine spanischen Miesmuscheln zu verwenden, habe ich deutsch Miesmuscheln erstanden. Diese sind zwar relativ klein, aber ich mag ihren Geschmack.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Tiefkühlpizza "Che Pizza - Salami Diavolo"

Heute war wieder keine Zeit zum Kochen. Und mein Tiefkühlvorrat ist auch schon arg geplündert. Und da habe ich zur Tiefkühlpizza gegriffen. Premium Steinofenpizza Salami Diavolo von -Che- Pizza, gekauft bei Penny.


Die Zutatenliste mit den ganzen Zusatzstoffen, die die Rezeptur maschinenfähig machen, spare ich mir. Wer Tiefkühlpizza kauft, will das nicht wissen. Ich zumindest nicht.


Die Zubereitung gibt keine Rätsel auf. Backofen vorheizen, Pizza aus der Folie und rein in den Ofen. 15 Minuten gewartet und fertig.

Was mich zuersteinmal erstaunt ist, dass die fertige Pizza tatsächlich eine deutliche Ähnlichkeit zum Foto auf der Verpackung aufweist. Das ist selten. Und gut sieht sie aus.


Der Teig ist dünn und knusprig, am Rand locker und luftig. Geschmacklich erinnert er sehr Chiabatta. Die Tomatensauce darauf ist nicht so aufdringlich, wie bei anderen TK-Pizzen. Fruchtig, jedoch nicht übersäuert, dafür leicht süßlich.
Belegt ist die Pizza mit Salami, roten Zwiebeln, roter Paprika, grüner Pepperoni und Mozzarella. Das Verhältnis zwischen Teig und Belag ist für meinen Geschmack ideal. Die restlichen Zutaten bilden ein leckeres Geschmacksmuster mit einer angenehmen Schärfe.

Montag, 14. Februar 2011

Instant-Phở

Heute Abend kam die Instant Phở aus dem Vietnam-Fresspaket in die Verkostung.


Die Tüte enthielt neben Reisnudeln 3 Tütchen mit Suppenzutaten (Suppen-Basis, Gemüse, Chili-Sauce), sowie ein größeres Tütchen mit einer Fleischzubereitung.


Zubereitung:
Den Inhalt der 3 kleinen Tütchen zusammen mit den Nudeln in eine Schüssel geben. 400 ml kochendes Wasser dazugeben, umrühren und zugedeckt 3 Minuten ziehen lassen.
Zum Schluss die Fleischzubereitung darüber geben.


Und wie schmeckt's?
Erstaunlich gut. Auch die Fleischzubereitung ist besser als befürchtet. Zwar kommt die Instant-Variante nicht an eine frische Phở heran, aber der Anspruch wird glaube ich auch nicht erhoben.
Auf jeden Fall schlägt sie sämtliche deutschen Tütensuppen um Längen!


Mein Fazit: Davon kann man für absolute Notfälle mal ein Tütchen im Schrank haben.

Sonntag, 13. Februar 2011

Rinderfilet mit getrockneten Garnelen

Heute dann das zweite nachgekochte Rezept des Wochendes. SchweineRinderlende mit getrockneten Garnelen von "Hauptsache, es schmeckt".

Zutaten:
200 g Rinderfilet
2 Knoblauchzehen
1 EL getrocknete Garnelen
1-2 EL Rapsöl
2 Chilis
2 Pakchoi
2 EL helle dunkele Sojasoße
1 EL Limettensaft
2 EL Rohzucker

Zubereitung:
Das Filet in hauchdünne Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. Die Garnelen grob im Mörser zerstoßen.

Öl im Wok oder einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch anschwitzen. Er darf nicht zu dunkel werden. Die Fleischscheibchen hinzufügen und 4 Minuten pfannenrühren.
Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in schmale Streifen schneiden. Den Pakchoi putzen, säubern und in mundgerechte Stücke schneiden. Zerstoßene Garnelen dazugeben und unterrühren. Sojasoße, Limettensaft und Zucker hinzufügen. Chili und Pakchoi unterheben und mitrühren bis er etwas zusammenfällt. Er soll aber immer noch knackig sein.

Mit Reis servieren.

Samstag, 12. Februar 2011

Porreeauflauf mit Kartoffelkruste

Als ich vor ein paar Tagen bei Chili und Ciabatta über das Rezept von Porreeauflauf mit Kartoffelkruste stolperte, hat es mir spontan zugesagt. Heute wurde es dann in leicht modifizierter Form nachgekocht.

Zutaten:
600 g Porree
500 g gemischtes Hack
400 ml Sahne
1 Ei
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
500 g Kartoffeln
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Porree putzen, waschen, das Weiße und Hellgrüne der Länge nach vierteln und in ca. 10 cm lange Stücke schneiden. In reichlich kochendem Salzwasser 2-3 Minuten garen, abschrecken, und gut abtropfen lassen.
Knoblauch fein würfeln und in 1 El Butter weich dünsten. Mit Sahne, mit Salz und Pfeffer würzen und etwas einkochen. Vom Feuer nehmen. Rosmarinnadeln abzupfen, hacken und in die Sauce geben. Das verklapperte Ei ebenfalls dazugeben.
Hackfleisch krümelig braten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Eine ofenfeste Auflaufform mit Butter fetten. Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln. Ein Drittel der Kartoffelscheiben in kaltes Wasser legen. Die restlichen in der Auflaufform verteilen. Die Hälfte vom Porree auf die Kartoffeln geben. Hackfleisch und Käse darauf verteilen und mit dem restlichen Porree bedecken. Die Sahnesauce zugeben und im vorgeheizten Backofen bei 180° 25 Minuten garen.

Nach Ende der Garzeit den Auflauf aus dem Ofen nehmen und mit den gut abgetropften und trockengetupften Kartoffelscheiben belegen, restliche Butter in Flöckchen darauf verteilen und weitere 15-20 Minuten goldbraun überbacken.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Roastbeef gegen Depressionen

Anscheinend bin ich heute nicht der Einzige, der etwas durchhängt und eine Aufmunterung braucht. Claus von "Nur das gute Zeugs" zum Beispiel griff heute auch zu kulinarischen Antidepressiva.

Mein Antidepressiva heißt heute Fleisch. Viel Fleisch. Mit etwas Mais gegen das schlechte Gewissen.
Ich habe mir ein dickes Stück Roastbeef geleistet und nach dem Anbraten im Backofen bei 130° bis zu einer Kerntemperatur von etwas über 70° gegart. Leider habe ich es danach noch etwas zu lange ruhen lassen, sodass es mir einen Ticken zu durch war. Saftig war es trotzdem und nur mit Pfeffer und Salz gewürzt sehr lecker.
Leider sieht das Foto etwas jämmerlich aus. Egal, hauptsache es hilft. Nun geht's mir wieder gut.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Aufgewärmt: Kürbissuppe

Heute Abend war mal wieder kaum Zeit zum Kochen, daher war der beherzte Griff in den Tiefkühlvorrat das Rezept der Wahl. Und das habe ich gegriffen: Kürbissuppe vom letzten Herbst.
Nun gibt es doch wieder Suppe. Gestern war ja schon ursprünglich Gemüsesuppe geplant, welche wegen des Kantinenessens wieder verworfen wurde.

Dienstag, 8. Februar 2011

Salami-Sandwich mit Grünzeug

Eine aus der "Not" heraus geborene Kreation. Eigentlich wollte ich heute Abend eine Gemüsesuppe (nach)kochen. Da es aber heute Mittag in der Kantine schon Kartoffelsuppe gab, habe ich diese Idee verworfen und statt dessen etwas Salat eingekauft. Zusammen mit ein paar Scheiben Gurke, Tomate und italienischem Salame di Parma ergab sich diese leckere Sandwich-Kreation.

Montag, 7. Februar 2011

Nong Shim Bowl Noodle Soup (Fertigsuppe)

Heute hat's mich mal wieder in den Asia-Supermarkt verschlagen. Ich brauchte ein paar Kleinigkeiten. Teilweise, weil sie zu Hause zur Neige gehen, teilweise, weil ich sie für ein paar Rezepte brauchte. Und dann natürlich auch, um mal wieder durch die Regale zu stöbern. Und so wanderte neben getrockneten Kichererbsen, Glasnudeln, Klebreismehl und getrocknete Garnelen auch oben genannte Fertigsuppe in den Einkaufskorb. Man ist ja neugierig, wie die Koreaner die 5-Minuten-Fertigsuppe interpretieren...


Die Zubereitung unterscheidet sich etwas von der europäischen Variante:
Den becherdeckel halb öffnen. Den suppenmix zugeben und mit 300 ml kochendem Wasser aufgiessen und den deckel schließen. 3 minuten ziehen lassen, deckel entfernen, umrühren, servierfertig.

Wieso jetzt allerdings das Suppenpulver in einem separaten Tütchen in der Schüssel beigelegt wurde, erschließt sich mich nicht so ganz. Interessant ist allerdings die Übersetzung. Es fällt auf, dass nur am Satzanfang groß geschrieben wurde. Ist das im Koreanischen so?
Egal, wie schmeckt die Suppe denn? Erwartungsgemäß. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

Sonntag, 6. Februar 2011

Hähnchenschnitzel mit Orangensauce

Zutaten:
4 Hähnchenschnitzel
3 Orangen
3 EL neutrales Öl
2 Zwiebeln
250 g Sahne
evtl. 3 EL Orangenlikör
Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung:
Fleisch mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Mit dem Saft einer Orange beträufeln und etwa 30 Minuten marinieren.
Die restlichen Orangen filetieren, den Saft auffangen.
Die abgetropften und trockengetupften Hähnchenschnitzel in heißem Öl braten und warmstellen.
Zwiebel würfeln und im Bratfett glasig dünsten. Orangensaft und Sahen dazugeben und bei großer Hitze etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Curry und Orangenlikör abschmecken.
Orangenfilets auf dem Fleisch anrichten und mit der Sauce servieren.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Samstag, 5. Februar 2011

Pasta mit Salsa di Noci

Von dieser ligurischen Walnusssauce habe ich vor einiger Zeit mal ein Gläschen geschenkt bekommen, welches nun in die Verkostung geht.

Zutatenliste:
Olivenöl
Walnüsse
Grana-Padano-Käse
Cashewkerne
Knoblauch
Geriebene Grissini
Salz

Zuerst einmal fällt die seltsame Konsistenz der Sauce auf. Wenn die Sauce ein paar Tage steht, setzt sich das Öl ab und die Sauce ist knüppelhart und kaum umzurühren. Hat man es dann geschaft, ergibt sich eine angenehm-cremige Konsistenz. Auf der Pasta selber ist die Sauce dann wieder kaum zu verteilen und klebt nur in einzelnen Kumpen an den Nudeln. Die Nudeln gleichmäßig mit der Sauce zu überziehen ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Geschmacklich ist die Sauce prima. Homogen, ohne dass einzelne Zutaten besonders herausstechen, jedoch differenzierbar bleiben.
Neben Pasta könnte ich mir die Sauce auch gut auf einem Stückchen Birne als Amuse-Gueule vorstellen.

Freitag, 4. Februar 2011

Die Woche in der Kantine

Wenn ein Thema schon zum dritten Mal auftaucht, wann man dann schon von "Tradition" sprechen?

Montag: Nudelauflauf "Royal"
Dienstag: Es gab von zu Hause mitgebrachte Reste vom Vortag.
Mittwoch: zwei Wiener Würstchen
Donnerstag: Tomatisierter Hühnersuppentopf
Freitag: Hähnchenkeule "Indisch"

Donnerstag, 3. Februar 2011

Wels in Senf-Dill-Sauce

Das Gericht ist mal wieder aus der Lamäng entstanden.

Das Welsfilet von beiden Seiten anbraten und in Alufolie gepackt zur Seite stellen.
Den Bratansatz mit Milch ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Lorbeerblatt dazugeben und etwas einköcheln lassen. 1-2 EL Crème fraiche, 1-2 EL Dijon-Senf und 1 EL gehackten Dill unterziehen. Den Fisch wieder dazugeben und gar ziehen lassen.
Leider ist mir versehentlich das Crème fraiche geronnen.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Chicorée-Gratin mit Mango

Angeregt durch ein Rezept von Sammelhamster, die Radicchio mit Mango verfeinert hat, habe ich heute das mal Chicorée versucht.


Kartoffeln vorgekocht und in Scheiben geschnitten. Den Chicorée geachtelt und den Strunk entfernt. Das erschien mir das sinnvollste, da sich Chicorée so schlecht in Scheiben schneiden lässt. Es geht hat darum, dass Kartiffeln, Chicorée und Mango gut geschichtet werden können. Folglich habe ich die Mango geschält und ebenfalls in Scheiben geschnitten.
Wie wahrscheinlich schon vermutet, habe ich die Zutaten wechselweise in eine Auflaufform geschichtet, mit Salz und Pfeffer gewürzt und jungen Gorgonzola darüber gegeben. 1/2 Päckchen Sahne drüber und für etwa 20 Minuten in den 200 Grad heißen Ofen. Lecker.

Dienstag, 1. Februar 2011

Nashi Nut Cake

Nußkuchen mit Nashifrüchten

Auch diese Rezept stamme, ebenso wie der Lime-and-Orange Poppy Seed Cake aus meinem Australienkochbuch, auf das ich an dieser Stelle mal hinweisen möchte:
Australien. Streifzüge durch die Küchen der Welt.

Zutaten:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Gewürzmischung aus Zimt, Muskat und Ingwer
300 g Zucker, extrafein
125 g Butter, zimmerwarm
2 Eier
150 g Macadamisnüsse, habe ich durch gehobelte Mandeln ersetzt
3 Nashifrüchte, halbiert, Kerngehäuse entfernt und die Hälften in dünne Scheiben geschnitten

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Eine Springform mit Butter einfetten.
Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und ebenfalls schaumig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Gewürzmischung kurz vermischen und zur Butter-Eier-Creme geben. Zum Schluss die Nüsse unterheben.
Die Hälfte des Teigs in die Springform geben. Die Nashischeiben darauflegen und mit dem restlichen Teig bedecken.
Auf der mittleren Schiene etwa 1 Stunde backen. Auf dem Kuchengitter abkühlen und mit Sahne servieren.