Donnerstag, 29. Dezember 2011

Tomaten-Gorgonzola-Croissant

Nachdem ich Anfang des Jahres mit den Lachs-Croissants so gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich das nun mal mit Tomaten und Gorgonzola ausprobiert.


Die Zubereitung war identisch. Nur dieses Mal habe ich entkernte Tomate und Gorgonzola, gewürzt mit Pfeffer und Oregano, in den Teig eingerollt.
Dazu ein Glas Rotwein. Lecker.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Kürbis-Rübchen-Suppe mit Thymian-Croutons

Kürbis-Rübchen-Suppe:
3-4 Herbstrübchen und einen kleinen Hokkaidokürbis würfeln. 2-3 Knoblauchzehen fein würfeln. Alles zusammen im Topf mit etwas Olivenöl anrösten. 3 EL Weinbrand darübergeben und flambieren. Mit 750 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze garköcheln lassen. Pürrieren und 100 ml Sahne unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Thymian-Croutons:
Zwei Scheiben kräftiges Sauerteigbrot entrinden und würfeln. 2 EL Butter in einer Pfanne aufschäumen lassen und die Brotwürfel darin bräunen. Die Blättchen von 4-5 Thymianzweigen hinzugeben und immer wieder wenden.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Indische Sauce

Zutaten:
1 große Zwiebel
2 EL Öl
1/4 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1/2 TL Ingwerpulver
2 TL Garam masala
3 EL Wasser
1 TL Senf
125 ml Sahne
1 TL Zitronensaft

Zubereitung:
Die fein gewürfelte Zwiebel in etwas Öl ca. 3 Minuten dünsten. Die trockenen Gewürze dazugeben und 2-3 Minuten mitdünsten. Anschließend Wasser und Senf einrühren und kurz aufkochen. Sahne und Zitronensaft dazugeben und nochmal ganz kurz aufkochen.

Die Sauce sieht vielleicht nicht so appetitlich aus, ist aber sehr lecker.
Zu Fondue oder Nan.

Einfache Sauce Gribiche

Diese Variante ist eine vereinfachte Variante der sowieso schon recht einfachen Sauce Gribiche. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich vergessen habe, Petersilie und Estragon einzukaufen und ich die Kapern versehnentlich komplett in der Thunfischsauce verbraucht habe...

Zutaten:
2 Eier
100 ml Öl
2 TL Senf
3 Gewürzgurken
1 EL Gurkenaufguss
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Eier hart kochen, schälen und fein hacken. Die gehackten Eier und Senf kräftig verrühren. Dadurch werden die Eier weiter zerkleinert und beim Unterschlagen des Öls stört das Eiweiß nicht. Tropfenweise Öl das hinzufügen und zu einer Remoulade montieren. Zum Schluß etwas Gurkenaufguss unterrühren. Feingehackte Gewürzgurken darunter mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Thunfisch-Kapern-Sauce

Diese Thunfisch-Kapern-Sauce ist eine "kalorienreduzierte" Variante der Tonnato, die es Anfang des Jahres im Rahmen von Blätterteigtortelettes mit Huhn-Tonnato und Kapern gab.

Zutaten:
1 Dose Thunfisch, in Öl (200g)
100 g Natur-Joghurt
2 EL Zitronensaft
Salz, Cayennepfeffer
2 EL Kapern

Zubereitung:
Thunfisch abtropfen lassen und zusammen mit dem Joghurt pürieren. Die Kapern grob hacken und unter die Sauce ziehen. Die Soße mit Zitronensaft, Salz und etwas Cayennepfeffer abschmecken.

Nicht nur zu Blätterteigtortelettes mit Huhn, sondern auch zu Fondue äußerst lecker.

Samstag, 24. Dezember 2011

Der Wichtel im Baum

Wie schon angekündigt, wohnt dieses Jahr ein Oldenburger Glückswichtel bei mir im Weihnachtsbaum.
Manchmal, wenn es ganz leise ist und die Lichter am Baum brennen, hört man es leise flüstern. Dann erzählt der Wichtel eine Geschichte von einem Mann, der vor langer Zeit auf die Erde kam und der sich selbst verschenkte.


Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Und ich wünsche mir, dass sich der eine oder andere darauf besinnt, was wir Jahr für Jahr eigentlich feiern.
"Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben." Johannes 3,16

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Speck-Lauch-Muffins

Die Speck-Lauch-Muffins waren mein Beitrag für das Weihnachtsfeier-Brunch mit den Kollegen.

Zutaten:
1 Stange Lauch
2 EL gehackte Petersilie
100 g Schinkenspeck
210 g Mehl
40 g Haferflocken
1 Pkt. Backpulver
2 Eier
50 ml Öl
20 g geriebener Käse
250 ml Milch
1 EL Kümmel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Lauch der Länge nach vierteln und in Viertel-Ringe schneiden. Petersilie hacken, Schinkenspeck würfeln.
Mehl und Haferflocken in eine Schüssel geben und mit Backpulver, Salz, Pfeffer und Kümmel vermischen. Lauchringe, Petersilie und den Speck mit den trockenen Zutaten vermischen.
Eier in einer zweiten Schüssel mit dem Schneebesen leicht verrühren. Öl, Käse und Milch dazugeben und gut verrühren. Die Mehlmischung hinzufügen, nur so lange rühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind.
Teig bis 2/3 Höhe in die Muffinsformen einfüllen und 20-25 Minuten backen.

Damit das Ganze auch als Fingerfood geeignet ist, habe ich den Teig in meine kleine 24er-Muffinform gefüllt und nur 15-20 Minuten gebacken.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Anzac-Kekse

Statistisch gesehen verfallen um die Weihnachtszeit ja eher die Frauen dem Back-Wahn. Heute werde ich mal versuchen, die Statistik zu kippen. Es soll australische Anzac-Kekse geben.

Zutaten:
1 Tasse Haferflocken
1 Tasse Mehl
1 TL Backpulver
1 Tasse Kokosraspel
1 Tasse Zucker
1/2 TL Zimt
120 g Butter
1 EL Ahornsirup
3 EL Rum

Zubereitung:
In eine Schüssel Haferflocken, Kokosraspel, Zucker und Zimt miteinander vermischen. Mehl und Backpulver dazusieben.
In einem Topf die Butter bei schwacher Hitze zerlassen und Ahornsirup und den Rum zufügen. Den Topf vom Herd nehmen, die Masse in die Schüssel geben und zu einem feuchten und festen Teig kneten. Ggf. etwas Mehl dazugeben.

Den Teig löffelweise auf eine gefettetes Backblech geben, so dass kleine Makronen entstehen. Etwas Platz lassen, da diese beim Backen zu flachen Plätzchen auseinander laufen.

Bei 150° bis 160° etwa 20 Minuten backen.

Montag, 19. Dezember 2011

Muscheln Langeoog

Zutaten: (2 Personen)
400 g Miesmuschelfleisch
75 g Speck, gewürfelt
2 Zwiebeln, gewürfelt
2 cl Weinbrand
200 ml trockener Weißwein
1 TL Currypulver
1 EL Kräuter der Provence
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Speck- und Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen. Anschließend Muschelfleisch hinzugeben. Mit Currypulver und den Kräutern würzen. Mit Weinbrand flambieren und mit Weißwein ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. mit etwas Mehl abstäuben.

Dazu passen z.B. Bratkartoffeln.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Muscheln in Weißweinsud

Zutaten:
1,5 kg frische Miesmuscheln
1 Stange Lauch
2 Zehen Knoblauch
1 Möhre
1 EL Olivenöl
1 Lorbeerblatt
1 Glas trockener Weißwein
Pfeffer

Zubereitung:
Muscheln mehrfach in kaltem Wasser gründlich waschen (kaputte und offene wegwerfen), damit eventuell vorhandener Sand ausgespült wird. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden. Knoblauch abziehen und und mit einem breiten Messer anknacken bzw. andrücken. Die Möhre in fein Streifen schneiden.
In einem großen Topf, in den alle Muscheln passen, etwas Olivenöl erhitzen. Lauch, Knoblauch und Möhre darin glasig dünsten. Lorbeerblatt zugeben und kurz anschwitzen lassen. Weißwein angießen und aufkochen. Die Muscheln dazugeben, den Topf schließen und alles wieder zum Kochen bringen. Ca. 15 Minuten kochen, bis sich die Muscheln geöffnet haben. Gelegentlich durchschütteln.
Muscheln, die danach noch geschlossen sind, ebenfalls wegwerfen.

Dazu passt am besten frisches Baguette.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kartoffelgratin unter der Kräuterkruste

Von den Bratkartoffeln für Heike sind noch ein paar Pellkartoffeln übrig geblieben, die nun die Basis für dieses Gratin bildeten. Das ist jetzt eher eine ungewöhnliche Reihenfolge, da ja normalerweise Bratkartoffeln das klassische Gericht für übriggebliebene Kartoffeln sind. Aber die Bratkartoffeln für Heike konnte ich ja schlecht aus Resten braten...

Für das Kartoffelgratin habe ich die Kartoffeln mit einer Bechamel-Sauce mit gehackten Kräutern (Petersilie, Oregano, Bibernelle) und Knoblauch vermischt.
Darauf kam dann die Kruste aus Butter, Semmelbrösel, Thymian, Knoblauch, Lauch.


Es war leider etwas zuviel Bechamel-Sauce dabei, sodass die Kartoffeln im wahrsten Sinne des Wortes etwas untergingen. Lecker war's trotzdem.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Bratkartoffeln für Heike

Bratkartoffeln für Heike
In ihrem Blog fragte Heike nach den Bratkartoffelgeheimnissen ihrer Leser. Wie gelingen die perfekten Bratkartoffeln?

Nun, ob meine Bratkartoffeln die perfekten Bratkartoffeln sind, vermag ich nicht zu sagen. Aber es sind meine Bratkartoffeln und ich esse sie sehr gerne.

Beginnen tue ich eigentlich immer mit Pellkartoffeln aus festkochenden Kartoffeln. Entweder frisch oder vom Vortag. Aber auf jeden Fall mit 2-3 Lorbeerblättern im Kochwasser.
In eine unbeschichteten Eisenpfanne (wichtig!) werden bei mittlerer Hitze nicht zu feine Zwiebel- und Speckwürfen in Butterschmalz angebraten. Diese werden dann zur Seite gestellt. Dadurch erhält das Butterschmalz schon mal eine gewisse Startwürze.
Nachdem die Pfanne bis kurz unter den Rauchpunkt erhitzt wurde kommen nun die geachtelten Kartoffeln und etwas zusätzliches Butterschmalz hinein. Die Temperatur sofort auf eine mittlere Temperatur herunterregeln und die Kartoffeln in Ruhe 2-3 Minuten braten, damit sich eine schöne Kruste bildet. Unter gelegentlichem Wenden fertigbraten.
Kurz bevor die Bratkartoffeln fertig sind, kommen die Zwiebel-Speck-Mischung und Thymianblättchen hinzu.
Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Nudel-Hack-Auflauf

Anstatt wie sonst immer mit einer Tomatensauce, habe ich diesen Nudel-Hack-Auflauf mit einer weißen Royal zubereitet. Und da ich nur noch ein Ei im Kühlschrank hatte, habe ich noch eine helle Mehlschwitze untergemischt. Geht auch.
Die Reste gehen wie üblich in den Tiefkühlvorrat.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Portulaksalat mit Senf-Dressing

Portulak ist ein altes, wenig bekanntes Gemüsekraut, welches man gut dünsten oder aber wie hier als Salat zubereiten kann. Auch als Würzkraut ist es sehr gut geeignet.
Ich verwende es meistens als Salat. So auch heute, wo er mit einem Senf-Dressing ein leichtes, vitaminreiches Mittagessen ergabt.

Senf-Dressing:
50 ml kalte Fleischbrühe ohne Fett
2 TL Dijon-Senf
1 EL Zitronensaft
50 ml Sahne
1/2 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
Pfeffer

Dienstag, 6. Dezember 2011

Gefüllte Champignons

Diese Variante von gefüllten Champignons entstand nach einer Idee von BBQ-Champion DonCaruso.


Ich habe bisher die Champignons "nur" mit Hackfleisch gefüllt und etwas Reibekäse darüber gestreut. Caruso füllt sie dagegen mit reichlich Schimmelkäse. Gute Idee! Warum also nicht beide Varianten kombienieren und die Hackfleischmasse zugunsten von Schimmelkäse reduzieren? Gesagt, getan. Und? Genial!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Kabeljau-Kürbis-Auflauf

Der Plan sah für heute einen Fischauflauf vor. Leider hatte ich vergessen einige Zutaten einzukaufen, sodass der Kühlschankvorrat maßgeblich an der Rezeptgestaltung beteiligt war.
Und da die Frage eh auftaucht, nach was für einem "Plan" ich koche: es handelt sich lediglich um eine grobe Planung der Gerichte, die ich in der Woche kochen möchte.


Grundlage waren vorgekochte schwarze Fettuccine. Darauf kamen ein paar Flöckchen Crème fraîche und mit Salz und Pfeffer gewürzer Kabeljau. Mundgerechte Kürbisspalten und Tomatenscheiben bildeten den Abschluss. Darüber kam dann noch etwas Sahne, Thymian und Semmelbrösel. Bei 180° ab in den Ofen. Lecker.

Samstag, 3. Dezember 2011

Zwiebeltoast

Manch ein Versuch bleibt leider auch nur ein Versuch. Und ein nicht so ganz geglückter obendrein.
Die Idee war, die Zwiebelmischung vom Milwaukee-Brot auf Toast zu streichen und zu überbacken. Laut Plan sollten knusprige Zwiebelsticks zum Knabbern herauskommen.


Leider ist der Toast durch die viele Butter im Backofen nicht knusprig geworden, sondern blieb leicht lätschert. Geschmacklich war das kein Nachteil. Lecker war der Toast, aber eben nicht knusprig.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Was wurde aus den guten Vorsätzen?

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)

Erinnert ihr euch? Anfang des Jahres? Der Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr von "1x umrühren bitte"? Was wurde aus den Vorsätzen?

Ich hatte mir die Umsetzunge von 3 Vorsätze vorgenommen. Und das wurde daraus:

Bei mehreren Blog-Events teilnehmen.
Gute Vorsätze für das Neue Jahr (1x umrühren bitte)
Garten-Koch-Event Januar 2011: Lorbeer (Gärtner-Blog)
Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen (Gärtner-Blog)
Garten-Koch-Event März 2011: Kapern (Gärtner-Blog)
Eine kulinarische Reise durch das Rheinland (1x umrühren bitte)
Garten-Koch-Event April 2011: Petersilie (Gärtner-Blog), 1. Rezept
Garten-Koch-Event April 2011: Petersilie (Gärtner-Blog), 2. Rezept
Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen (DKduW, Foodfreak)
Farbenfrohe Gerichte (1x umrühren bitte)
Ran an den Speck (1x umrühren bitte)
Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich (Gärtner-Blog)
Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch (Gärtner-Blog)

Mehr Gerichte aus anderen Blogs nachkochen.
Champignon-Feta-Flammkuchen (Paprika meets Kardamom)
Porreeauflauf mit Kartoffelkruste (Chili und Ciabatta)
Rinderfilet mit getrockneten Garnelen (Hauptsache, es schmeckt)
Mouclade Charentaise (Bolli's Kitchen)
Pasta Porca (Die Lorbeerkrone)
Knoblauch Confit (Monambelles)
Bärlauch-Quark-Nocken (Terragina)
Geräucherte Garnelen (Chili und Ciabatta)
Nước mắm chấm (Fischdipp, Hüttenhilfe)
Chả giò (Vietnamesische Frühlingsrollen, Hüttenhilfe)

Das Rezept für Sa Pa-Fritten heraus bekommen.
Im letzten Versuch war ich schon sehr, sehr nah dran. Ich war auch schon fast geneigt, das Projekt als Erfolg abzuschließen, aber das Problem mit dem Applizieren der Sauce muss noch endgültig gelöst werden. Aber ich lehne mich jetzt soweit aus dem Fenster und behaupte, ich habe das Rezept für Sa Pa-Fritten zu 95% herausbekommen.

Dienstag, 29. November 2011

Bubble Tea-Dessert

Bubble Tea ist in Asien der Hit. Obwohl das Getränk schon einige Jahre auf dem Markt ist, erlebt es gerade wieder einen Boom, der so langsam auch nach Europa schwappt. Diesen Trend habe ich nun versucht, in ein adventliches Dessert zu verwandeln.
Herausgekommen ist ein Zimtjoghurt mit einer Mehrfruchtsauce.
Die Zubereitung braucht etwas Zeit, lässt sich aber gut einen Tag vorher erledigen.

Zutaten: (4 Portionen)
50 g Sago-Perlen
500 ml roter Traubensaft
rote Speisefarbe
300 ml Multivitaminsaft
1 EL Limettensaft
50 g Zucker
5 g Agar-Agar
500 g griechischer Joghurt
Zucker, Zimt

Vorbereitung am Vortag:
Den Traubensaft erhitzen und mit der Speisefarbe nachfärben. die Sago-Perlen einrieseln lassen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Sago-Perlen unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze solange quellen lassen, bis sie komplett klar sind. Anschließend kaltstellen und während der Abkühlungsphase immer wieder umrühren. Sollte die Masse zu sehr gelieren, etwas Wasser hinzufügen.

Den Multivitaminsaft erhitzen, den Zucker hinzufügen und mit dem Agar-Agar binden. Entsprechend der Packungsanweisung des Agar-Agar weiter verarbeiten und anschließend kaltstellen.

Zubereitung:
Den Joghurt mit Zucker und Zimt würzen und in Portionsgläser füllen. Der Zimt sollte aber nicht vorschmecken.
Die vorbereiteten Sago-Perlen in ein engmaschiges Sieb geben und mit kaltem Wasser gründlich abspülen. Jeweils 1-2 TL Sago-Perlen auf den Joghurt geben und mit der ebenfalls vorbereiteten Sauce vorsichtig übergießen. Dabei darauf achten, dass der Joghurt nicht aufgemischt wird. Mit Minze oder Mandarinenscheibe garnieren.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Sonntag, 27. November 2011

Frust!

Bei solche usseligen Lichtverhältnissen wie heute, wünsche ich mir eine gescheite Kamera mit einem ordenlichen, lichtstarken Objektiv. Ohne Blitz geht bei meiner Knipse im Moment gar nichts und dann werden die Fotos auch nur punktuell gescheit ausgeleuchtet. Ich könnt' grad mal ko...

Ich habe mal beim Foto von den Scones all die Bereiche blau eingefärbt, die grottig geworden sind:
Ich muss mir echt mal ein paar Studioleuchten kaufen, um ordentliches Licht zu erzeugen!

Daher ab sofort eine Neuerung: entweder, es gibt ein (halbwegs) gescheites Foto, oder eben gar keins. Basta!

Zu allem Überfluss ist dann hier die DSL-Geschwindigkeit so toll, dass es schneller wäre, eine Internetseite von Hand abzuschreiben, als auf das Laden zu warten. Ich will flächendeckend in ganz (!) Deutschland eine gesetzlich garantierte und einklagbare Mindestübertragungsrate für DSL! Und wenn sich einer fragt, wer hier nicht in der Lage ist, einen brauchbaren DSL-Anschluss zur Verfügung zu stellen, dem antworte ich mit der alten Werbeaussage von Manfred Krug ein: Telekom, die machen das!

Und wenn dann der PC auch noch nach jedem Mausklick 5 Gedenkminuten einlegt, könnte ich zum dritten Mal ko... Nein, im Moment macht's echt keinen Spaß...

Scones mit Lemoncurd

Nachdem mich Adelhaid mit einem tollen Fresspaket beglückt hat, das, neben vielen anderen Leckereien, auch je ein Glas selbstgemachten Lemoncurd und Bitterorangenmarmelade enthielt, musste natürlich eine stilechte Verkostung her. Und was liegt bei solchen, typisch englischen Aufstrichen näher, als sie mit ein paar Scones zum Nachmittagstee zu genießen?


Zutaten:
250 g Mehl
1/2 TL Salz
1 EL Zucker
2 gestr. TL Backpulver
1/2 TL Natron
30 g Butter
150 ml Milch
Mehl zum Ausrollen
Milch zum Bestreichen
Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:
Mehl, Salz, Zucker, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermengen. Die zimmerwarme Butter in Flöckchen dazugeben. Nach und nach die Milch zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig im Kühlschrank ca. 15 Minuten ruhen lassen.

Dann auf einer bemehlten Fläche etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas oder runden Ausstechförmchen (ca. 6 cm Durchmesser) ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 5 Minuten ruhen lassen. Dann mit Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen (240–250 °C, Ober- & Unterhitze) auf der mittleren Schiene ca. 10 Minuten backen.
Zusammen mit den großartigen Aufstrichen und etwas Sahne, ein Träumchen!

Samstag, 26. November 2011

Chiliernte 2011

Die Chili-Saison 2011 ist dank der Setzlinge von Jordi und der hervorragenden Pflege im Garten meiner Eltern wieder ein großer Erfolg gewesen. Vieles wurde frisch verzehrt und verkocht und der allerletzte Rest wieder zu Sauce verkocht.
Eine äußerst leckere Sauce, die einfach mal drauflos gekocht habe und deren Rezept ich verpeilt habe mitzuschreiben.

Für den Interessierten, hier ein paar (geschätzte) Eckpunkte:
1 kg Tomaten
300 g Chili (Martinique-Chili, Habanero, Naga Jolokia)
100 g Zucker
3 Äpfel
2-3 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
3-4 EL Weißweinessig
Salz, Zimt, Nelken

Und die restlichen, immer noch übrig gebliebenen Habaneros und Naga Jolokias trocknen nun im Backofen langsam vor sich hin.
Da es sich um recht fleischige Sorten mit dichter Schale handelt, muss man das Trocknen etwas bescheunigen, damit sie nicht schimmeln.


HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Donnerstag, 24. November 2011

Thunfisch-Muffins

Zum Glück habe ich heute noch rechtzeitig auf den Speiseplan der Kantine geguckt und beschlossen, dass es wieder besser ist, sich um das morgige Mittagessen selbst zu kümmern.

Zwischenzeitlich habe ich eine ganz nette Sammlung an Rezepten, die sich zum Mittnehmen ins Büro oder als Picknick eignen, die ich nach und nach unter der Rubrick "Mittagssnack" veröffentlichen werde.
Dieses leckere Rezept stammt von Leckere-Muffins.de.

Zutaten:
1 Bund Frühlingszwiebeln (habe ich durch frisch gebratene Zwiebeln ersetzt)
50 g Kapern
1 Dose Thunfisch
2 Eier
50 ml neutrales Öl
50 ml Milch
100 g Crème fraîche
100 g Joghurt
200 g Mehl
50 g Haferflocken
1/2 Päckchen Backpulver
50 g geriebener Käse
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebeln waschen und in dünne Ringe schneiden. (Ich habe statt dessen Zwiebelringe gebraten.) Den Thunfisch aus der Dose lösen und zu kleinen Stückchen zerpflücken.
Eier, Öl, Milch, Crème fraîche, Joghurt, Salz und Pfeffer miteinander verquirlen und anschließend Mehl, Haferflocken, Backpulver und den geriebenen Käse dazugeben. Diese Teigmasse nun gut verrühren.

Den fertigen Teig nun in die zuvor gefetteten Muffinformen oder entsprechende Papierförmchen füllen und bei 200°C etwa 25 Minuten backen.

Dienstag, 22. November 2011

Kleiner Zettel - viele Leckereien

Große Ereignisse werfen ihre Zettel voraus! So auch heute, wo ein kleiner, unscheinbarer Zettel in meinem Briefkasten meine seit Tagen wachsende Neugier schier zum Platzen brachte: "Auf deiner Waschmaschine liegt ein Päckchen für dich!".
(D)Fssgf! Ein Fresspaket! Für mich!

Adelhaid's Testballong hat mir viele viel selbstgemachte Leckereien aus dem Oldenburger Land zukommen lassen. Und nicht nur das, die allermeisten Zutaten stammen auch noch aus ihrem Garten bzw. Hinterhof.
  • Bitterorangenmarmelade hatte ich lange nicht mehr. Aber ich liebe sie.
  • Holunderblütensirup mag ich gerne in einem Glas Sekt oder im Sommer in Mineralwasser,
  • Scharfes Johannisbeer-Chutney, welches mich sehr interessiert, da ich auf scharfe Sachen stehe,
  • Lemoncurd wollte ich schon immer mal probieren, bin aber noch nicht dazu gekommen.
  • Apfelgelee und
  • Mirabellenmarmelade für den Frühstückstisch,
  • Holländische Schokokekse, die heute Abend noch in die Verkostung gehen,
  • einen Oldenburger Glückswichtel, der dieses Jahr in meinem Weihnachstbaum wohnen darf
  • und, was ich sehr cool fand, eine Weihnachtskarte, Standardausführung weiß.
Vielen, lieben Dank für das leckere Päckchen.
Mein Päckchen ist übrigens beim Wolkenspiel gelandet.
Eine Zusammenfassung aller Päckchen stellt Rosa wieder zusammen.

Sonntag, 20. November 2011

Entenbrust mit gebratenen Äpfeln

Zutaten: (4 Personen)
2 Entenbrüste à 600 g
2 Scheiben mild geräucherter Bauchspeck
2 große Äpfel, z.B. Boskoop
Butter
Rosmarin
Salz, Pfeffer

Für die Sauce:
1 Schalotte
250 ml Rotwein, z.B. Merlot
250 ml Kalbsfond
1 EL Zucker
1 EL Weißweinessig
Butter
Rosmarin
Mehlbutter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das überschüssige Fett an den Rändern der Entenbrust abschneiden und verbliebene Federkiele mit einer Pinzette entfernen. Die Fettseite der Entenbrust evtl. rautenförmig einritzen und die Entenbrüste der Länge nach halbieren.
Die Entenbrust mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne kräftig von allen Seiten anbraten. Die noch rohen Entenbrüste aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Die Schalotte schälen, in feine Würfel schneiden und in etwas Butter anschwitzen. Wenn sie etwas Farbe bekommt, mit Rotwein ablöschen. 5 Minuten bei starker Hitze einkochen lassen, den Kalbsfond dazu gießen und einen Zweig Rosmarin dazugeben. Weiter köcheln lassen.
In einem anderen Topf Zucker karamellisieren lassen und mit Weißweinessig ablöschen. Die Rotweinsauce durch ein Sieb dazugebenen und die Sauce mit Mehlbutter etwas binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das abgeschnittene Entenfett in einer ofenfesten Pfanne auslassen, herausnehmen und die Entenbrust mit der Fettseite nach oben in die Pfanne geben. Den Bauchspeck ebenfalls dazugeben und unter dem vorgeheizten Grill etwa 3 Minuten grillen. Dann nur den Bauchspeck wenden und weitere 5 Minuten grillen.
Entenbrüste und Bauchspeck in Alufolie wickeln und ruhen lassen, bis die Äpfel fertig sind.
Die Äpfel schälen und in Spalten schneiden. In der Entenpfanne von beiden Seite ca. 2 Minuten braten.

Entenbrust und Speck nach dem Ruhen aufschneiden und mit Apfelspalten und Rotweinsauce anrichten. Dazu passen Spätzle.

Freitag, 18. November 2011

Gefüllte Kartoffel

Wenn die Kartoffel groß genug ist, reicht zum Sattwerden auch eine halbe Kartoffel...


Gefüllt war die Riesenkartoffel mit zwei verschiedenen Füllungen.
1. Füllung (rechte Hälfte): Zwiebel, Knoblauch, Tomate, gelbe Paprika, Kapern, Frischkäse, Kräuter, Kartoffelpüree
2. Füllung (linke Hälfte): Rote und gelbe Paprika, Butterkäse, Butter, Kräuter, Kartoffelpüree

Dienstag, 15. November 2011

Kürbis-Maronen-Suppe mit Cashewkernen

Kürbissuppe ist bei mir ein typisches Herbstgericht. Und da ich ein bekennender Suppenkaspar bin, gibt es immer eine andere Variation. Für dieses Rezept habe ich mir die Anregung aus meinem "Culina Mundi"-Kochbuch geholt. Ursprünglich wollte ich das Rezept original nachkochen, aber wie es immer so kommt...

Zutaten:
1/2 Hokkaidokürbis
1 Hand voll Maronen (Esskastanien)
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 cm Ingwer
200 ml Wasser
200 ml Fleischbrühe
100 ml Sahne
1 EL Chili-Honig
Lorbeerblatt, Liebstöckel
Salz, Pfeffer
2 EL gehackte Cashewkerne


Zubereitung:
Die Maronen blanchieren, pellen und grob hacken. Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls grob hacken, den Kürbis würfeln. Den Ingwas schälen und fein würfeln. Alles zusammen mit Wasser und Brühe aufsetzen und zusammen mit einem Lorbeerblatt und 2 Blättern Liebstöckel 15-20 Minuten garen.
Die Kräuter entfernen, Chili-Honig und Sahne dazugeben und die Suppe pürrieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit gehackten Cashewkernen und ein paar Kräutern servieren.

Fazit: Yummy!

Montag, 14. November 2011

Meat-Pies

Auch mal wieder ohne Rezept und als Plan B für ein nicht wirklich attraktives Kantinenessen...

Meat-Pies sind in Australien ein beliebter Snack zur Mittagszeit. Am besten schmecken sie lauwarm und mit etwas Ketchup. Ich habe sie in Australien sehr gerne gegessen und ab und zu brauche ich sie auch hier in Deutschland. Der Vorteil der Pies ist, dass sie auch kalt auf der Hand gegessen werden können. Sie eignen sich daher hervorragend für's Büro.


Zutaten und Zubereitung, was beim Kochen ohne Rezept so eine Sache ist...
Schweinegulasch fein würfeln. Mit eine gehackten Zwiebel und etwas Knoblauch anbraten. Mit Chilisauce würzen. Etwas Brühe angießen und mit Mehl binden, dass eine dickliche Masse entsteht.

Den Blätterteig aus dem Kühlregal habe ich etwas ausgerollt und Muffinförmchen damit ausgelegt. Darein kamen dann 2-3 EL von der abgekühlten Fleichfüllung. Die überstehenden Teigenden zusammenfalten, ein Teigdeckelchen drauf und mit Eigelb bepinselt. Bei 180° für etwa 20 Minuten backen.

Manöverkritik:
Sehr lecker, aber ein Mürbteig ist eindeutig besser geeignet. Die feuchte Fleischmasse hat den Boden und die Wände der Pies durchweicht, sodass sie nicht aufgehen oder knusprig werden konnten.

Dienstag, 8. November 2011

Pizzataschen für's Büro

Da in der letzten Zeit das Kantinenessen immer schlechter geworden ist, nehme ich mir immer öfter schon fertig vorbereitetes Essen mit. Da ich aber außer einem Wasserkocher keine Küchengerätschaften zur Verfügung habe, muss es etwas sein, dass notfalls auch kalt gegessen werden kann. Pizzataschen zum Beispiel.

Ich habe mich für zweierlei Füllungen entschieden.
Ölsardinen, Kapern, Zwiebeln, Tomaten, Chilie, frisches Oregano und Emmentaler.


Weiterhin habe ich ein paar Taschen mit gekochtem Schinken, Zwiebeln, Tomaten, Chilie, frisches Oregano und Emmentaler gefüllt.
Jeweils 20 Minuten bei 200° Backen. Lecker und beutlich besser, als das Kantinenessen.