Donnerstag, 16. Dezember 2010

Sa Pa-Fritten (1. Versuch)

Ich hatte bereits gelesen, dass es in der Gegend von Sa Pa die weltbesten Fritten geben soll. Geglaubt habe ich es nicht. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellte.

Die Fritten, die uns in dem kleinen Dorf der Schwarzen Hmong serviert wurden, waren nicht von dieser Welt. Kross, süß-salzig, würzig mit reichlich Knoblauch. Ich hätte mich reinsetzen können.



Und ich habe beschlossen nicht eher zu ruhen, bis ich das Rezept herausgefunden habe. Leider war die Vorort-Recherche mangels ausreichenden Sprachkenntnissen auf beiden Seiten nicht von Erfolg geprägt.

Sachdienliche Hinweise werden sehr gerne entgegen genommen.

Hier also jetzt der erste Versuch.
Die grundsätzliche Überlegung ist, die Fritten erstmal konventionell zu frittieren und anschließend zu würzen. Das meine ich auch so beobachtet zu haben.

Würzmischung:
1 frisch angebratene Knoblauchzehe
2 TL Nam Pla (Fischsauce)
1 TL Zucker
Salz

Ergebnis:
Die Würzmischung war zu nass, wodurch die Fritten zu schnell matschig wurden. Außerdem viel zu salzig, der Knoblauch nicht aromatisch genug.
Geschmacklich stimmt die Richtung aber.