Dienstag, 14. Dezember 2010

Blutwurst

Manche Parallelen sind frapierend. Genau wie Hanswurst von der Wurstsucht liebe ich eine gute Blutwurst. Und genau wie bei ihm sollte sie im Ring sein. Und geräuchert. Und wir beide hatten Blutwurst im Glas in unseren DFssgF-Paketen. Und so wie sein Päckchen aus dem Kölner Raum stammt, wohne ich im Kölner Raum. Das kann kein Zufall sein!
Aber ich versichere: da war nix abgesprochen!

Allerdings hege ich keine Abneigung gegen Wurst im Glas. Und so habe ich das Blutwurstglas voller Vorfreude geöffnet.
Eine schöne Scheibe Walnuss-Pumpernickel, etwas Senf, Blutwurst und Apfel. Lecker.
Die Wurst von schöner schnittfester, jedoch streichfähiger Konsistenz. Mild im Geschmack, aber dennoch ausreichend würzig. Eigentlich stört bei so einer Wurst jegliches Beiwerk nur. Der eine oder andere Happen wanderte daher auch pur in den Mund.



Komischerweise störte mich bei dem Wurstbrot der Senf, der eigentlich bei mir die Standardergänzung zu Blutwurst ist. Seltsam. Aber Hanswurst schrieb in seinem Posting etwas von Meerrettich. Zu Blutwurst??? Das kann nicht schmecken. Blutwurst ist schließlich kein Rinderbraten oder Räucherlachs. Aber mutig mal ausprobiert. Das gleiche Brot nochmal, aber diesmal mit Meerrettich statt Senf. Und? Der Kerl hat doch tatsächlich Recht! Also das ist sowas von lecker, dass es... also unerhört lecker.
Danke, Hanswurst, für den Meerrettich-Tipp.

1 Kommentar:

hanswurst hat gesagt…

Probier mal die asiatische Variante: mit Wasabi und Nashi-Birne.