Donnerstag, 14. Oktober 2010

Rahmspinat mit Spiegelei

Es gibt Gerichte, die unsere Kantine regelmäßig zu einem hinterhältigen Angriff auf meine Geschmacksknospen benutzt. "Rahmspinat mit Omelette" ist so ein Gericht. TK-Spinat (natürlich ohne Knoblauch und Zwiebeln zubereitet), Tüten-Kartoffelbrei (wenig liebevoll Nato-Kleister genannt) und ein aufgewärmtes Gebilde aus Flüssig-Ei.
Schmeckt in etwa so, wie es klingt.

Da bevorzuge ich meine Variante. Die ist zwar etwas aufwändiger, aber um Längen leckerer.
Vor allem dann, wenn der Spinat erst 30 Minuten vorher im Garten geerntet wurde.

Den Spinat waschen und mit etwas kochendem Wasser 2-3 Minuten zusammenfallen lassen.



Abgießen, etwas auspressen und grob hacken. Anschließend mit Sahne pürieren.
Wer den Spinat mit etwas mehr Struktur haben möchte, muss hier feiner hacken und sich den Pürierstab sparen.






Fein gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl dünsten und das Spinatpüree dazugeben. Salzen und kurz ziehen lassen.








Dazu passt natürlich ein liebevoll von Hand gestampfter Kartoffelbrei. Mit Sahne und Butter. Abgeschmeckt mit Salz und Muskat.

Dazu dann noch ein Spiegelei.

Ich mag das Spiegelei am liebsten, wenn man sich nicht mehr darin spiegeln kann.



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