Donnerstag, 18. Februar 2010

Matjestatar auf Reibekuchen

Traditionelles Fischessen am Aschermittwoch? Aber sicher dat! Schließlich lebt man im Rheinland. Folglich gab es bei mir gestern dann auch Fisch.

Der lokale Fischdealer hatte Rauchmatjes im Angebot. Diese angeräucherten Matjes haben ein dezentes Raucharoma und sind eine tolle Alternative zu normalen Matjes.
Und das Matjestatar stand eh schon länger auf meiner To-Cook-Liste.

Zutaten:
4 Matjesfilets (Rauchmatjes)
1 Gewürzgurke
1/2 Apfel
1 kleine Zwiebel
1/2 EL Kapern
1 Bund Dill
1 EL Rapsöl
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
Pfeffer

Zubereitung:
Matjesfilets, Gewürzgurke und Zwiebel sehr fein würfeln. Den Apfel entkernen, nicht schälen! Ebenfalls sehr fein würfeln. Kapern und Dill hacken. Alles gut vermengen. Das Rapsöl mit Senf, Honig und Pfeffer verrühren. Über das Tatar geben und sorgfältig vermischen. Mit Dillzweigen garnieren.

Dazu passen Reibekuchen oder Kartoffelrösti.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Fisch am Aschermittwoch ist weniger rheinländisch, als viel mehr typisch katholisch. *lach*

LiLaLaunebär hat gesagt…

... daher auch die Konfession "rheinisch katholisch" oder wie Konrad Beikircher zu sagen pflegt "normaler Glaube". *grins*

nata hat gesagt…

Ich weiß nicht, ob ich mit der Religion immer alles richtig mache. Aber ich bin eine gute Rheinländerin, nach allen gängigen Klischees. Da gehört Fischessen unbedingt dazu. Diese Sitte ist einfach nur gut :o))