Sonntag, 28. Februar 2010

Schnelle Canneloni

Heute gab es ein paar schnelle Canneloni mit Tomatensauce.

Fertig gekaufte Canneloni-Nudeln (ungekocht) mit Tomaten-Hackfleisch-Sauce füllen. Dazu die Nudeln senkrecht in eine Auflaufform stellen und mit der Sauce füllen. Mit einem Teelöffel geht das ganz gut. Der flüssige Teil der Sauce läuft zum größten Teil unten wieder heraus und sammelt sich in der Auflaufform. Das ist so gewünscht. Sobald eine Rolle fertig gefüllt ist, wird sie in die Auflaufform gelegt.



Die Zwischenräume mit Tomaten-Hackfleisch-Sauce auffüllen. Darüber kommt eine Schicht Bechamelsauce und Reibekäse.



Bei 200° etwa 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt backen. Nach 30 Minuten kann die Alufolie entfernt werden, damit sich eine leckere Kruste bildet.



Die Saucenrezepte sind die gleichen, wie für meine Lasagne. Allerdings habe ich bei der Tomatensauce nur jeweils die halbe Menge Tomaten und Brühe verwendet.

Freitag, 26. Februar 2010

Gänseleberpastete

Nicht nur Kartoffelbrei ist übrig geblieben. Es war auch noch reichlich Leber da, die versorgt werden musste.
Das Originalrezept von meinem Freund Stefan ist etwas aufwendiger. Ich habe es in diesem Fall zu einer schnelleren Variante abgewandelt.



Zutaten:
400 g gebratene Gänseleber (Reste vom Vortag)
2 Zwiebeln
3 Sardellenfilets
150 ml kräftige Geflügelbrühe, heiß
1 Zwiebel, fein gehackt
2-3 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL getrockneter Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Gänseleber, 2 Zwiebeln und die Sardellen durch die mittlere Scheibe des Fleischwolfs drehen.
Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch goldbraun braten.
Zusammen mit der heißen Geflügelbrühe und dem Majoran zur Lebermischung geben und gut vermischen. Kurz erhitzen, ab nicht kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffel-Gemüse-Plätzchen

Von der Leber gestern ist noch reichlich Kartoffelbrei übrig geblieben. Dieser wurde heute zu Kartoffel-Gemüse-Plätzchen gebacken. Überhaupt habe ich bei dem Gericht viele Reste verarbeitet.

Zutaten:
300 g Kartoffelbrei (Rest)
1 Frühlingszwiebel (Rest)
1 Karotte (Rest)
1 Stück Sellerie (Rest)
5 getrocknete Tomaten (Rest)
1 Ei
Semmelbrösel
Öl zum ausbacken

Zubereitung:
Die Karotte und den Sellerie fein raffeln. Die Frühlingszwieben in Ringe, die Tomaten in Stückchen schneiden. Alles zusammen mit dem Kartoffelbrei zu einer homogenen Mischung verarbeiten und Leibchen formen.
Diese mit Ei und Semmelbrösel panieren und ausbacken.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Geflügelleber Berliner Art

Dieses Gericht ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte.

Reichlich Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne mit Butter goldbraum schmoren. Warmstellen.

Anschließend in der Pfanne Apfelspalten anbraten. Ebenfalls warmstellen.

Geflügelleber (in diesem Fall war es Gänseleber) putzen und trockentupfen.
Die Leber ungewürzt in etwas Öl braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dazu gehört Kartoffelpüree.

Sonntag, 21. Februar 2010

Linseneintopf wie ihn seine Mutter gemacht hat

Ein Gericht nach Tobias. Linseneintopf wie ihn seine Mutter gemacht hat.

Zutaten:
250 g Tellerlinsen (trocken)
1,5 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
1 Stange Lauch
3 Karotten
1 Stückchen Sellerie
1 Zwiebel
50 g Tiroler Speck
2 EL Honig
4 EL Senf
3 EL Rotweinessig
2 Lorbeerblätter
Salz und Pfeffer
etwas Olivenöl zum anbraten

Zubereitung:
Die Linsen über Nacht einweichen lassen. Die Linsen abgießen und in der Brühe zusammen mit den Lorbeerblättern ca. 40 Minuten weich kochen.

Den gewürfelten Speck in einer Pfanne knusprig anbraten.
Karotten und den Sellerie schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Zum Speck in die Pfanne geben.
Den Honig zu der Gemüstpfanne geben und etwas andünsten.
Den Lauch in feine Streifen schneiden und in dee Pfanne geben. Kurz mit dünsten. Mit Essig aufgießen, den Senf dazugeben.

Die Mischung zu den gekochten Linsen geben und alles gut vermengen. Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben. Die Zutaten sollten alle gerade mit Flüssigkeit bedeckt sein.
Alles etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und weil wahrscheinlich viele nachfragen: der Honig ist kein Witz. Ich hätte selber nicht gedacht, dass das so gut schmeckt. Aber es gibt dem Ganzen einen süßlichen Kick. Schmeckt echt genial.
Wenn jemand trotzdem skeptisch ist: entweder ausprobieren oder weglassen.

Samstag, 20. Februar 2010

Penne in Käse-Walnuss-Sauce

Die Käsesauce stand schon länger auf der Hatte-ich-lange-nicht-mehr-Liste. Allerdings ursprünglich in einer anderes Variante. In einen Telefonat mit meinem Freund Stefan kamen wir über Hölzchen und Stöckchen (eigentlich wie immer) auf's Kochen. Er bracht mich auf die Idee, die Sauce mit Cherry oder Portwein zu verfeinern Danke Stefan, für die Anregungen.

Zutaten:
ein paar Walnüsse, gehackt
etwas Butter
1 Schalotte, fein gehackt
150 ml Brühe
200 ml Sahne
1 Schuss weißer Portwein
150 g Gorgonzola
Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Die Walnüsse in der trockenen Pfanne rösten und zur Seite stellen.
Die Schalottenwürfel in der Butter anschwitzen und mit den Flüssigkeiten ablöschen. Auf die Hälfte einkochen lassen.
Den Käse zerkleinern und in der Sauce zergehen lassen. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die Sauce mit dem Pürierstab aufmixen und die Walnüsse unterziehen.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Matjestatar auf Reibekuchen

Traditionelles Fischessen am Aschermittwoch? Aber sicher dat! Schließlich lebt man im Rheinland. Folglich gab es bei mir gestern dann auch Fisch.

Der lokale Fischdealer hatte Rauchmatjes im Angebot. Diese angeräucherten Matjes haben ein dezentes Raucharoma und sind eine tolle Alternative zu normalen Matjes.
Und das Matjestatar stand eh schon länger auf meiner To-Cook-Liste.

Zutaten:
4 Matjesfilets (Rauchmatjes)
1 Gewürzgurke
1/2 Apfel
1 kleine Zwiebel
1/2 EL Kapern
1 Bund Dill
1 EL Rapsöl
1 TL Dijon-Senf
1 TL Honig
Pfeffer

Zubereitung:
Matjesfilets, Gewürzgurke und Zwiebel sehr fein würfeln. Den Apfel entkernen, nicht schälen! Ebenfalls sehr fein würfeln. Kapern und Dill hacken. Alles gut vermengen. Das Rapsöl mit Senf, Honig und Pfeffer verrühren. Über das Tatar geben und sorgfältig vermischen. Mit Dillzweigen garnieren.

Dazu passen Reibekuchen oder Kartoffelrösti.

Dienstag, 16. Februar 2010

Grünkernbratlinge

Zutaten:
200 g Grünkern, geschrotet
200 ml Gemüsebrühe
1 altbackenes Brötchen, eingeweicht
2 Eier
2-3 EL geriebener Käse
3-5 EL Zwiebeln, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Butter
Kräuter
Salz, Pfeffer, Muskat zum Abschmecken

Zubereitung:
Das Grünkernschrot mit der heißen Gemüsebrühe übergießen, kurz mischen und zugedeckt 2 Stunden quellen lassen.
Die Zwiebeln und den Knoblauch in der Butter andünsten und zur Seite stellen.
Den gequollenen Grünkern mit den Zwiebeln und den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Küchleine formen und in einer Pfanne mit heißem Fett eher langsam braten.

Als Beilage eignet sich Gemüse oder Salat.

Freitag, 12. Februar 2010

Klare Gemüsesuppe

Die Suppe war eher ein Experiment, denn eine Notwendigkeit.
Ich wollte mal das Klären einer Suppe ausprobieren. Bisher habe ich das noch nie gemacht, da mich eine etwas trübe Suppe nicht stört und das Klären an sich, keinen großartigen Geschmackszuwachs bringt. Es ist halt reine Optik. Trotzdem wollte ich es halt mal gemacht haben.



Zutaten:
Suppengemüse (Möhre, Sellerie, Lauch, Blumenkohl, etc.)
1 getrocknete Chili
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
ein paar Pfefferkörner
Salz
1-2 Eiweiß

Zubereitung:
Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und mit Wasser gut bedeckt zum Kochen bringen. Chili, Lorbeer, Knoblauch und Pfefferkörner dazugeben und 1 gute Stunde köcheln lassen. Wenn ausreichend Schärfe vorhanden ist, die Chili wieder entfernen.
Das Gemüse entfernen ausdrücken und abkühlen lassen. Die Suppe zwischenzeitlich leise simmern lassen.
Die Eiweiß mit den ausgedrückten Gemüse mischen. Die Suppe aufwallen lassen und die Eiweiß-Gemüse-Mischung in die Suppe geben. Aufkochen lassen. Schaum und Feststoffe abschöpfen und die Suppe durch einen Kaffeefilter filtern.
Fertig.

Als Einlage gab es Dill-Grieß-Klößchen, Dill und etwas Lauch.

Dill-Grieß-Klößchen

Zutaten:
75 g Butter
500 ml Milch
1 TL Salz
200 g Hartweizengrieß
200 g Eier
3 EL Dill, gehackt

Zubereitung:
Die Butter aufschäumen lassen und mit der Milch ablöschen. Salz und den Hartweißengrieß zugeben und sorgfältig verrühren, bis ein Teigballen entstanden ist. In eine Rührschüssel geben und die Eier einzeln unterarbeiten, bis eine weiche, formbare Masse entstanden ist. Dabei auch den Dill unterrühren. Mit zwei Teelöffel kleine Klößchen formen und in simmernden Salzwasser ca. 10-15 Min. garen.

Die Klößchen eignen sich sehr gut zum Einfrieren.

Abgewandelt nach einem Rezept von Chefkoch.de.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Gebratener Reis mit Eismeergarnelen

Nachdem vom Garnelen-Curry noch Reis übrig geblieben war, wurde dieser heute Abend kurz aufgebraten und zu einem leckeren Abendessen verarbeitet.



Ingwer und Knoblauch, beides fein gewürfelt, in Sesamöl anschwitzen. Eismeergarnelen (abgetropft und trocken getupft) dazugeben und anbraten. Zur Seite stellen.
Möhren- und Selleriewürfel in etwas Öl scharf anbraten. Blumenkohlröschen und Lauchstreifen dazugeben und mit etwas Geflügelbrühe ablöschen. Mit Sojasauce, Pfeffer, frischer Chili und weiterem Knoblauch abschmecken. Zu den Garnelen zur Seite stellen.
Gekochten Reis knusprig anbraten und zur Seite stellen.
In der heißen Pfanne ein Rührei ansetzen. Nach etwa 30 Sekunden den Reis wieder dazugeben und gut verrühren. Das Rührei sollte am Reis kleben.
Die Garnelen und das Gemüse untermischen und kurz durchziehen lassen.
Fertig.

Montag, 8. Februar 2010

Garnelen-Curry mit Mango

Wie bei vielen meinen Currys entstand auch dieses ohne wirkliches Rezept.

Zutaten:
1 EL Sesamöl
2-3 EL grüne Currypaste
3 Scheiben Ingwer
1 gr. Knoblauchzehe, gehackt
200 ml Kokos-Sahne
200 ml Hühnerbrühe
3 Kaffirlimettenblätter
1-2 Chilies, frisch oder getrocknet
200 g Riesengarnelen
1 rote Paprika, gewürfelt
1/2 frische Mango, gewürfelt
1 Frühlingszwiebel, in Ringe
Thailändische Fischsauce
frischer Koriander (hatte ich nicht)

Zubereitung:
Die Currypaste mit dem Sesamöl rösten. Ingwer und Knoblauch kurz darin anschwitzen und mit der Kokossahne und der Geflügelbrühe ablöschen. Limettenblätter und Chilies dazu geben und mitköcheln lassen.
Die Riesengarnelen in einer separaten Pfanne kräftig anbraten.
Die Garnelen mit dem Gemüse in die Kokos"suppe" geben und gut durchziehen lassen. Mit Fischsauce abschmecken.
Wenn vorhanden, reichlich frischen Koriander untermischen.

Dazu passt Jasminreis.

Freitag, 5. Februar 2010

Chili con Carne

Heute gab es, weil es schnell gehen musste, Chili con Carne aus dem Tiefkühlvorrat.
Verfeinert mit Brot und Avocado.

Montag, 1. Februar 2010

Spielzeug für die Küche

Da staunt der Lanebär nicht schlecht, auf was für kreative Geburtstagsgeschenke die Leute kommen. Dankeschön.

Eine Apfelschäl- und Schneidmaschine.
Den Schälvorsatz kann man ebenso wie den Schneidvorsatz wegklappen, sodass sich vielfältige Möglichkeiten ergeben. Falls man den Apfel mit Schale bevorzugt.



Mein Fazit: ein netter Gag, der durchaus Freude bereitet. Mal gucken, für was ich das Teil noch alles zweckentfremden kann.