Mittwoch, 29. Dezember 2010

Reis-Garnelen-Bällchen

Es ist mal wieder experimentale Küche angesagt. Reis-Garnelen-Bällchen sollte es geben.
Dazu grob zerstoßenen Reis (Mörser) mit der Quellmethode garen und abkühlen lassen.
Gegarte Garnelen fein hacken und mit dem Reis mischen. Mit Fisch- und Sojasauce, Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Koriander abschmecken, zu Bällchen (oder Ballen) formen, in Semmelbrösel gewälzt und frittiert.

Montag, 27. Dezember 2010

Hamburger mit Chili-Ananas

Diesen oberleckeren Hamburger gab es Heilig Abend. Ich komme allerdings erst heute dazu, ihn zu posten.

Zwischen das Brötchen kommt:
- Rindfleisch-Klops
- saure Gurke
- Eisbergsalat
- Hamburgersauce
- Tomate
Add-on von mir: eine Scheibe Ananas, die mit frischer Chili gebraten wurde.



Für die weltbeste Sauce:
1 EL Schmand
1 EL Mayonnaise
1 TL Ketchup
1 TL Senf
1/2 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 saure Gurke, fein gehackt
Salz, Pfeffer

Die Zutaten der Sauce, die meine Mutter ausfindig gemacht und mein Bruder getestet hat, mischen und ein paar Stunden durchziehen lassen. Schmeckt original wie die BigMac-Sauce von der "goldenen Möwe".

Freitag, 24. Dezember 2010

Vietnamesisch kochen

Zwei vorgezogene Weihnachtsgeschenke, die ich mir selbst schenke:



Und weil die Frage wahrscheinlich eh kommt: Nein, "Sa Pa-Fritten" stehen leider nicht drin. Dafür aber viele andere Leckereien.

Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes, schönes (und leckeres) Weihnachtsfest.
.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Sa Pa-Fritten (3. Versuch)

Die Experimente zum Erraten der besten Frittenmarinade / -sauce gehen weiter. Und damit ich nicht jedes Mal für ein paar Testfritten die Fritteuse anschmeißen muss, das Ganze dieses Mal mit ungewürzten Bratkartoffeln. Geht auch.

Ich bin wieder ein Stück weiter gekommen. Der Geschmack ist schon ziemlich gut. Die Sauce bestand aus Fischsauce, Wasser und Zucker. Aber nun ergänzt durch Honig und einen Spritzer Sojasauce. Frischer, fein gehackter Knoblauch. Das ist schon ziemlich nah am Original. Wenn ich mir jetzt nur die Mengen gemerkt hätte...

Und ich weiß noch nicht, wieviel Sauce auf wieviele Fritten. Das Experiment wird fortgesetzt.

Samstag, 18. Dezember 2010

Sa Pa-Fritten (2. Versuch)

Nach dem ersten, folgt nach Adam Ries meist der zweite Versuch. So auch hier bei meinem Versuch, die überaus genialen Fritten aus Sa Pa nachzukochen. Diesmal mit weniger Salz.

Zutaten:
Fritten
1,5 TL Zucker
1 TL Fischsauce
2 EL Wasser
1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Zubereitung:
Fritten konventionell frittieren.
Zucker, Fischsauce und Wasser zu einem Karamell kochen. Dabei den größten Teil des Wassers verdampfen lassen. Den Knoblauch und die Fritten dazugeben und gründlich niteinander vermischen.

Fazit:
Schon besser, aber dieses Mal war es zuwenig Salz.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Sa Pa-Fritten (1. Versuch)

Ich hatte bereits gelesen, dass es in der Gegend von Sa Pa die weltbesten Fritten geben soll. Geglaubt habe ich es nicht. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellte.

Die Fritten, die uns in dem kleinen Dorf der Schwarzen Hmong serviert wurden, waren nicht von dieser Welt. Kross, süß-salzig, würzig mit reichlich Knoblauch. Ich hätte mich reinsetzen können.



Und ich habe beschlossen nicht eher zu ruhen, bis ich das Rezept herausgefunden habe. Leider war die Vorort-Recherche mangels ausreichenden Sprachkenntnissen auf beiden Seiten nicht von Erfolg geprägt.

Sachdienliche Hinweise werden sehr gerne entgegen genommen.

Hier also jetzt der erste Versuch.
Die grundsätzliche Überlegung ist, die Fritten erstmal konventionell zu frittieren und anschließend zu würzen. Das meine ich auch so beobachtet zu haben.

Würzmischung:
1 frisch angebratene Knoblauchzehe
2 TL Nam Pla (Fischsauce)
1 TL Zucker
Salz

Ergebnis:
Die Würzmischung war zu nass, wodurch die Fritten zu schnell matschig wurden. Außerdem viel zu salzig, der Knoblauch nicht aromatisch genug.
Geschmacklich stimmt die Richtung aber.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Blutwurst

Manche Parallelen sind frapierend. Genau wie Hanswurst von der Wurstsucht liebe ich eine gute Blutwurst. Und genau wie bei ihm sollte sie im Ring sein. Und geräuchert. Und wir beide hatten Blutwurst im Glas in unseren DFssgF-Paketen. Und so wie sein Päckchen aus dem Kölner Raum stammt, wohne ich im Kölner Raum. Das kann kein Zufall sein!
Aber ich versichere: da war nix abgesprochen!

Allerdings hege ich keine Abneigung gegen Wurst im Glas. Und so habe ich das Blutwurstglas voller Vorfreude geöffnet.
Eine schöne Scheibe Walnuss-Pumpernickel, etwas Senf, Blutwurst und Apfel. Lecker.
Die Wurst von schöner schnittfester, jedoch streichfähiger Konsistenz. Mild im Geschmack, aber dennoch ausreichend würzig. Eigentlich stört bei so einer Wurst jegliches Beiwerk nur. Der eine oder andere Happen wanderte daher auch pur in den Mund.



Komischerweise störte mich bei dem Wurstbrot der Senf, der eigentlich bei mir die Standardergänzung zu Blutwurst ist. Seltsam. Aber Hanswurst schrieb in seinem Posting etwas von Meerrettich. Zu Blutwurst??? Das kann nicht schmecken. Blutwurst ist schließlich kein Rinderbraten oder Räucherlachs. Aber mutig mal ausprobiert. Das gleiche Brot nochmal, aber diesmal mit Meerrettich statt Senf. Und? Der Kerl hat doch tatsächlich Recht! Also das ist sowas von lecker, dass es... also unerhört lecker.
Danke, Hanswurst, für den Meerrettich-Tipp.

Montag, 13. Dezember 2010

Kürbisrisotto


Heute (also gestern) Abend gab es bei uns endlich mal wieder Risotto. Diesmal eine Variante mit Kürbis:

500g Hokkaido-Kürbis
Butter
Salz
Pfeffer
Olivenöl
2 kleine Zwiebeln
etwas Ingwer
1 El Zucker
Aceto Balsamico, weiß
500g Arborio-Reis
Weißwein
Curcuma
Brühe
Bergkäse

Den Kürbis zerlegen, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. In Butter anbraten bis der Kürbis fast gar ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.

Zwiebeln fein schneiden. Olivenöl in der Pfanne heiß werden lassen, ein paar dünne Scheiben Ingwer zugeben und den Zucker einstreuen. Kurz bevor der Zucker anfängt zu bräunen die Zwiebeln zugeben und glasig andünsten (nicht braun werden lassen!). Mit Aceto Balsamico ablöschen. Sobald die Flüssigkeit wieder verkocht ist, den Reis und möglicherweis noch etwas Olivenöl zugeben. Den Reis anrösten und mit Weißwein ablöschen. Mit einem Teelöffel Curcuma würzen.

Nun portionsweise die Kochende Brühe in das Risotto geben und ständig rühren. Das dauert so ca. 20 Minuten. Wenn der Reis fast gar ist, noch einmal Brühe zugeben, Kürbis und Käse unter das Risotto heben, das Risotto vom Herd nehmen und zugedeckt einige Minuten Ziehen lassen. Vor dem Servieren die Ingwerscheiben entfernen.

Normalerweise würde ich zu diesem Gericht Parmesankäse und eine Gemüsebrühe verwenden. Da beides nicht mehr vorrätig war habe ich eine kräftigere Rinderbrühe und den Bergkäse genommen. Auch diese deftigere Variante fand ich sehr schmackhaft.

Chilis


Die letzte Chili-Ernte musste noch verarbeitet werden. Chili-Sauce und Chili-Honig hatten wir ja schon. Diesmal habe ich die Chilis in einer Essig-Marinade eingelegt.

Die Chilis säubern und Stielansatz und Kerne entfernen. Essig, Wasser, Knoblauch, Lorbeerblätter, Salz und Zucker aufkochen. Die Chilis in ein ausgekochtes Glas geben und mit der kochenden Marinade aufgießen. Lorbeerblätter und Knoblauch mit in das Glas geben und fest verschließen.

Wie das ganze schmeckt kann ich noch nicht sagen, die Chilis reifen noch im Keller vor sich hin. Wenn ich das Glas öffne hoffe ich dran zu denken das Ergebnis hier zu posten.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Ich bin noch da

Da habe ich doch gerade erschrocken festgestellt das ich seit über einem Monat überhaupt nix gepostet habe. Leider komme ich im Moment überhaupt nicht wirklich zum Kochen und wenn, dann hat die Familie mit keine Zeit zum Fotos machen gelassen :-).


Geschmeckt hats trotzdem: Zum Beispiel ein schöner Brokkoli-Nudel-Auflauf. Das ganze habe ich mit einer Käse-Bechamelsauce gebunden die ich mit zwei Eiern ergänzt habe. Das hat sehr gut geklappt: Der Auflauf war sehr schön gebunden und trotzdem cremig.


Sehr gelungen auch eine wirklich geniale Geburtstagstorte meiner Frau: Bisquitboden mit einer sehr leckeren Frucht-Joghurt Füllung. Wie die Bilder erkennen lassen musste ich mich ziemlich beeilen um mehr als leere Teller zu fotografieren.

Ein paar Kleinigkeiten habe ich aber doch hingekriegt. Zu einem Buffet mit allen möglichen Saucen habe ich eine Kräuter-Majonaise beigesteuert:


Ein Ei
Olivenöl
Traubenkernöl
etwas Curry
Salz
Knoblauch
bergeweise Kräuter
Schmand
Joghurt
Semmelbrösel (ja, wirklich ...)

Ei, Curry, Knoblauch und Salz in einem schmalen hohen Gefäß mit dem Pürrierstab verschlagen. Dann Oliven- und Traubenkernöl zugeben und vorsichtig mit dem Pürrierstab einarbeiten. So viel Öl zugeben das die Maße sehr fest wird. Dann die grob gehackten Kräuter zugeben und auch diese mit dem Pürrierstab einarbeiten.

Jetzt Schmand und Joghurt zugeben. Dadurch wird die Majonaise allerdings wieder ziemlich flüssig. Um dem entgegenzuwirken, die Majonaise mit den Semmelbröseln (ordentliche Menge) binden. Wenn man die Sauce eine Zeit lang weiterpürriert und dann ein paar Stunden stehen lässt fallen die Semmelbrösel überhaupt nicht mehr auf sondern ergeben eine hervoragende Bindung. So erhält man eine deutlich leichtere Majonaise.

Rindfleisch mit Sprossen

Mal wieder ein Gericht aus der Experimentalküche. Diesmal natürlich vietnamesisch angehaucht.



Zutaten:
200 g Rinderfilet, in mundgerechten Streifen
1 Packung Mungbohnensprossen
2 Zwiebeln, in Ringen
1-2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Chili
2 Mandarinen
Rinderbrühe
frisches Koriandergrün, Minze
Fischsauce
Sojasauce
Speisestärke
Sesamöl

Zubereitung:
Etwas Öl in einer Pfanne oder Wok erhitzen und die Zwiebelringe darin anbraten. Rinderfilet, Knoblauch und Chili kurz und kräftig anbraten. Mit etwas Brühe ablöschen, Mandarinensegmente, Sprossen und die gekackten Kräuter dazugeben. Kurz ziehen lassen und mit Fisch- und Sojasauce abschmecken. Nach Bedarf mit etwas Steisestärke binden.

Mit Reis servieren.

Samstag, 11. Dezember 2010

Phở bò

Ohne meine tägliche Phở geht derzeit gar nichts. Ich habe mich in den letzten Wochen so daran gewöhnt, das ich regelrechte Entzugserscheinungen zeige.



Für die Brühe:
1 l Fleischbrühe nach dem Lieblingsrezept
50 g frischer Ingwer
2 Anissterne, 4 Nelken, 1 Zimtstange
4 El Nước mắm Fischsauce

Einlage:
200 g Reisbandnudeln, gekocht
100 g Rinderfilet
1-2 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
50 g Sojasprossen
Zwiebelringe
frisches Koriandergrün
frische Minze
Thaibasilikum (hatte ich nicht)
frische Chili, in Ringe geschnitten
Limettespalten
Nước mắm Fischsauce
Sojasauce

Zubereitung und Anrichten:
Die Zutaten für die Brühe 30 Minuten zusammen köcheln lassen.

Zwiebelringe, Sojasprossen, Nudeln, in dünne Scheiben geschnittenes Rindfleisch und Frühlingszwiebeln in große Portionsschüsseln geben und mit der Brühe auffüllen.
Die gezupften Kräuter, Chiliringe und Limettenspalten separat servieren. Nước mắm Fischsauce und Sojasauce ebenfalls separat servieren. Jeder würzt damit nach belieben nach.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

DFssgF 6: Post von Wurstsucht

Wie schon berichtet, habe ich auch dieses Jahr wieder bei Rosa's DFssgF-Aktion mitgemacht.

Urlaubsbedingt kann ich allerdings mein Päckchen erst jetzt posten. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die Geduld.

Mein Päckchen kam dieses Jahr aus dem Hessischen. Genauer, von Henning von der Wurstsucht.

Neben einem ebenso langen, wie lieben Brief fanden sich viele Leckereien in dem Päckchen:

  • Das hessische Apfelbuch "Zum Anbeißen"

  • Dazu passend: eine Flasche Apfelwein, jedoch als Rosé ausgebaut. Eine Leckerei, auf die ich mich schon besonders freue.

  • Blutwurst und Schwartemagen, zwei Wurstsorten, die ich sehr gerne mag.

  • Selbstgemachtes Stachelbeer-Cranberry-Chutney.

  • Und, damit man über Weihnachten nicht versehentlich abnimmt: ein Schoko-Weihnachtsmann.



Eine sehr leckere Zusammenstellung, auf deren Verkostung ich mich schon sehr freue.

Vietnamesischer Tassenfilter

Der vietnamesische Tassenfilter ist meine neuste Errungenschaft in Sachen Kaffeebereitung.



In den Brühaufsatz kommen je nach Geschmack 10-20g Kaffeepulver. Die Vietnamesen verwenden hier einen relativ grob gemahlenen, sehr dunkel gerösteten Kaffee.
Darauf kommt dann der Siebeinsatz, jedoch ohne das Kaffeepulver anzupressen. Den Filter anschließend auf die Tasse setzen und etwa 100 ml kochendes Wasser aufgießen. Deckel drauf und etwa fünf Minuten warten, bis das Wasser restlos durchgetropft ist.
Kaffeefilter von der Tasse nehmen und auf dem umgedrehten Deckel abstellen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Back to life

Hiermit möchte ich mich von (m)einer kulinarischen Entdeckungsreise durch Vietnam zurückmelden.

Gleichzeitig muss ich mich bei meiner Leserschaft entschuldigen. Um zwielichtigen Gestalten keinen Anhaltspunkt auf eine eventuelle Abwesenheit zu geben, musste ich einige Blogeinträge im Voraus erstellen und zeitgesteuert online stellen.

Das Foto zeigt übrigens Phở bò viên. Reisnudelsuppe mit Rindfleisch und Fleischbällchen.

Freitag, 3. Dezember 2010

Granatäpfel

Granatäpfel esse ich ja wirklich gerne. Aber ich empfinde es eigentlich doch immer als Matscherei, die Früchte zu zerlegen. Hat jemand eine gute Idee zum unfallfreien Entkernen?

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Erbsensuppe

Für die Lieblingserbsensuppe hat so ziemlich jeder ein eigenes Rezept. Meine Lieblingserbsensuppe kocht meine Mutter. Aber dieses Rezept kommt auch schon nah dran.



Zutaten:
400 g ungeschälte Erbsen, über Nacht eingeweicht
250 g Speck
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
2 Kartoffeln
1/4 Knollensellerie
3 Lorbeerblätter
2,5 l Wasser
250 g geräucherte Mettwurst
Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel fein hacken. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Sellerie schälen und in kleine Stücke schneiden.

Den Speck mit Wasser bedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen mit dem restlichen Wasser, dem Gemüse und den lorbeerblättern dazugeben und etwa 45 Minuten köcheln lassen.

Mettwurst zugeben und nochmal 20 Minuten ziehen lassen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und reichlich Majoran abschmecken.

Sonntag, 28. November 2010

Rinderfilet mit Frühlingszweibeln

Ein wahres Sonntagsessen. Und dazu noch geeignet, den Sommer noch einmal zurück zu holen.



Für die Sauce habe ich den Satz mit etwas Wasser und Sahne abgelöscht und mit einen Rest des Haxenjus verfeinert.

Dazu gab es eine dicke Scheibe Bauernbrot.

Donnerstag, 25. November 2010

Ron Diplomatico

Manchmal, wenn der Herbst zu trübe ist, braucht es einen kleinen Seelentröster.
Diesen hier habe ich bereits vor einigen Tagen erstanden.



Ron Diplomatico Reserva Exclusiva

Samstag, 20. November 2010

Kartoffel-Käse-Gratin

In Erinnerung daran, dass Kartoffeln und Käse eine gute Partie sind, habe ich heute das Kartoffelgratin (Kartoffeln, Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat) durch Greyerzer und Kümmel ergänzt. Eine sehr lecker Idee.

Donnerstag, 18. November 2010

Rindfleischbrühe

Mein Vorrat an Rinderbrühe ging vor ein paar Tagen/Wochen zur Neige. Nachschub musste her. Aber zum Glück ist eine Rinderbrühe schnell gekocht, wie ich von Arthurs Tochter weiß.

Ich war sogar noch etwas schneller, da ich "nur" ein Stück Suppenfleisch und keine Knochen verwendet habe. Auch wenn das etwas zu Lasten des Geschmacks ging.

Traditionell gibt es bei mir anschließend das ausgekochte Gemüse (Kartoffel, Möhre, Sellerie) mit etwas Fleisch und einer Kelle der frischen Brühe.

Montag, 15. November 2010

Currywurst

Ich mache ja normalerweise keine Werbung für eine bestimmte Currywurst-Bude. Aber diesmal... ne, diesmal auch nicht. Auch wenn die Wurst es wirklich wert gewesen wäre.

Thüringer mit Honig-Senf-Sauce, mittelscharf.

Donnerstag, 11. November 2010

Schichtcocktail

Da kommt doch Farbe in den Herbst.



Galliano und Curaçao blue etwas zu schwungvoll ineinander gekippt. Farblich aber dennoch interessant.

Sonntag, 7. November 2010

Grillhaxe auf Thymian-Oregano-Bett

Ich bin beim Einkaufen über ein paar küchenfertige Haxen "gestolpert". Und habe spontan zugegriffen.
Heute stand die Zubereitung auf dem Speiseplan. Das Bett bestand aus

reichlich Thymian und Oregano
4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
je 5 Piment- und Wacholderbeeren
3 Nelken
4 Lorbeerblätter



Die Haxe habe ich dann nur noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Im gewässerten Römertopf mit etwas Olivenöl übergossen 2 Stunden bei 200° backen, anschließend noch einmal für 20 Minuten unter den Grill.

Donnerstag, 4. November 2010

Garnelen-Dip

Als ich vergangenen Montag durch die verschiedenen Koch-Blogs stöberte, bin ich beim Garnelen-Dip (Naam Prik Numm) von Peter hängen geblieben. Und wenn ein Blog schon "Hauptsache, es schmeckt!" heißt, ist das schon ein Garant dafür, dass es eben schmeckt.

Nachkochen hieß also die Devise. Und hier das leckere Ergebnis:



Verwendet habe ich Vogelaugen- und Thai-Chilis. Die Thai-Zwiebeln wurde durch Frühlingszwiebeln ersetzt. Ergänzt habe ich noch eine halbe, gelbe Paprika, einmal für die Farbe und dann, weil sie noch übrig war.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Chilisauce


Schon wieder ein Chili-Rezept. Hab ja noch die restlichen Habaneros zu verarbeiten. Nachdem LilaLauneBär letztens eher ein Chili-Konzentrat produziert hat wollte ich doch lieber etwas Essbares haben :-).

Hier also meine Chilisauce:

3 Habaneros
3 Tomatendosen
3 Knoblauchzehen
3 kl. Zwiebeln
3 Tl. Honig
Olivenöl
Salz
Aceto Balsamico, weiß
Lorbeerblätter
Petersilie
frisches Koriandergrün

Habaneros, Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Zuerst die Zwiebeln in einer Pfanne in etwas Olivenöl glasig dünsten. Honig, Chili und Knoblauch zugeben. Mit etwas Aceto ablöschen. Lorbeerblätter und Tomatendosen zugeben und das ganze eine zeitlang Kochen. Mit Salz, Petersilie und Koriander würzen.

Das ganze habe ich dann in kleine abgekochte Gläser gefüllt. Das sollte einige Zeit lang halten. Meine Bewertung: Sehr lecker und ordentlich scharf.

Fresspakete 2010!

Nachdem ich bereits im letzten Jahr begeistert mitgemacht habe und ein tolles Paket von Sebastian bekommen habe, stand fest, dass ich auf jeden Fall wieder mitmachen werden.

Nun ist es wieder soweit: Der 6. Teil von DFssgF steht an!



Ich mache wieder mit!
DFssgF (Deutsche Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete) wird auch dieses Jahr wieder von Rosa von der Schnuppensuppe organisiert. Ein dickes Dankeschön dafür!

Freitag, 29. Oktober 2010

Sonntag, 24. Oktober 2010

Erdbeer-Tiramisu

Das war mal wieder ein Fest ... eigentlich nur Resteverwertung aber was für eine :-)

Wir hatten noch Mascarpone vom letzten (klassischen) Tiramisu übrig. Und beim Vorbeifahren an unserem Obststbauern hatte der doch glatt noch frische Erdbeeren die sogar noch wirklich geschmeckt haben. Also wurde aus dem Stehgreif ein kleines Erdbeer-Tiramisu entworfen:



Zutaten:

Bisquitboden
Marmelade
Traubensaft
Zitronensaft
Mascarpone
Zucker
Erdbeeren

Zunächst nach einen guten Rezept einen Bisquitboden backen, auskühlen lassen und in der Mitten teilen. Beide Hälften mit einem Gemisch aus Marmelade, Traubensaft und Zitronensaft tränken. Mascarpone, Zucker und angemachte Erdbeeren mischen und dann das ganze Stapeln.

Hat superlecker geschmeckt (sicher auch, weil der Bisquitboden den meine Frau gebacken hat wirklich spitze war).

Salat von Rotebeete

Frische Rotebeete ca. 60 Minuten gar köcheln lassen, schälen und in Scheibchen schneiden. Mit der Lieblingsremouladensauce anmachen.
Ein Bisschen Deko und fertig.

Freitag, 22. Oktober 2010

Chili Honig


Heute habe ich endlich mal die nächste Habanero-Chili verarbeitet. Diesmal zu Chili-Honig. Ich habe schon mehrmals sehr positives dazu gelesen und wollte das endlich mal ausprobieren. Bei der einfachen Kombination Chili / Honig hat mir noch irgendwas gefehlt. Also habe ich das ganze um einen kräftigen Schuss weißen Aceto ergänzt und das Ergebnis hat mich sehr positiv überrascht: Ich finds Genial (Warnung: Habaneros sind wirklich scharf ... ).

Mir ist der Appetit vergangen...

... und zwar gründlich! Nämlich wegen der aktuellen Themenwoche in der ARD.
Claus hat mich 'drauf gebracht.
Da läuft doch echt 'was schief!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Experimentale Anchovis-Stangen

Es war mal wieder Experimentalkochen angesagt. Ein Rest Blätterteig musste versorgt werden. Und da auch noch ein paar Anchovis da waren, wurden diese in den Blätterteig gepackt und zu Blätterteigstangen verbacken.



Und wie schmeckt's? Lecker! Aber weniger Anchovis hätten's auch getan...
Aber es war zum Glück genügend Bier da.

g0dil

Wie bereits im letzten Post zu lesen war, wird das kleine Kochstudio ab sofort durch meinen Freund Stefan unterstützt.

Mit Stefan verbinden mich viele gemeinsame Stunden am Herd. Sei es, um schwarze Tagliatelle herzustellen, eine Forelle durch den Rücken auszunehmen oder um zu testen, wie heiß man einen Pizzaofen bekommt.

Herzlich willkommen!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Spätzle-Champignon Pfanne


Nach dem unser LilaLauneBär mich in die illustre Riege der Köche dieses Blogs aufgenommen hat will ich mich mit einem ersten Gericht vorstellen.

Wie das bei mir oft vorkommt gabs ein paar Zutaten aber noch keine Idee, was draus werden sollte: Champignons, Lauch und halt das übliche, was noch so im Haus ist. Auf die klassische Champignon-Rahm-Sauce hatte ich irgendwie keine Lust also mal losexperimentiert. Rausgekommen ist das hier:

Zutaten:

Spätzle
250g Champignons
1 Stange Lauch
1 kl. Zwiebel
Olivenöl
Sherry
Salz
Aceto Balsamico weiß
Oregano
frischer Basilikum
Parmesankäse

Champignons putzen, Lauch in feine Ringe schneiden, Zwiebel in feine Ringe schneiden. Lauch und Zwiebel in Olivenöl anbraten und aus der Pfanne nehmen. Champignons mit wenig Mehl bestäuben und in Olivenöl anbraten. Mit einem kräftigen Schuss Sherry ablöschen. Lauch/Zwiebel Mischung zugeben. Mit Salz, Aceto und Oregano würzen.

Parallel die Spätzle Kochen und abschütten. Die fertigen Spätzle mit in die Pfanne geben und das ganze kurz ziehen lassen. Zum Schluss mit frischem Basilikum bestreuen und etwas Parmesan drüberhobeln.

Mir ist leider etwas zu viel Mehl an die Champignons geraten womit mir das ganze etwas zu baatzig geworden ist war aber trotzdem lecker (Idealerweise sollten die Champignons durch das Mehl beim Anbraten nur gerade eben fast trocken bleiben.). Hätte gerne noch ein paar geröstete Pinienkerne rangetan aber die wahren leider alle.