Sonntag, 6. September 2009

Tomatensuppe

In einem Topf fein gehackten Knoblauch und sehr fein gehackte Sardellen anschwitzen.
Reichlich reife Tomaten in der Küchenmaschine mixen und zu dem angeschwitzten Knoblauch geben. Nach Geschmack 1-2 TL Kapern mit zerkleinern. Wenn die Tomatensuppe besonders fein werden soll, die Tomaten vorher häuten und entkernen. Ich lasse die Tomaten immer komplett. Einerseits wegen der Ballaststoffe und andererseits weil ich dann kein zusätzliches Wasser benötige.
Mit gekörnter Brühe, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.
1-2 Stunden bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Gegen Ende der Kochzeit Kräuter nach Belieben (Rosmarin, Thymian, Petersilie) dazugeben.

Als Einlage eigenen sich mit Knoblauch gebratene Gambas

Eigentlich hätte noch ein Sahnehäubchen darauf gehört, aber leider hatte ich keine Sahne o. Ä. in Haus.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Tomatensuppe sieht unverschämt gut aus. Schade, dass du keine Sahne mehr im Haus hattest. Das wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen. :-) B.

Anonym hat gesagt…

warum der aufwand? tomaten garen, mit dem Zauberstab pürieren und das wars. wenn es gutschmeckende tomaten sind, reicht das.

Anonym hat gesagt…

Ich bin nicht der LiLaLaunebär, aber ich denke mal, dass man diesen Aufwand betreibt, weil es einfach besser schmeckt?!

"Zeit" sollte m. E. beim Kochen keine Rolle spielen.

LiLaLaunebär hat gesagt…

Natürlich kann man auch eine sehr puristische Tomatensuppe kochen. Zweifellos wäre die mit den hervorragenden Tomaten, die ich zur Verfügung hatte, sehr lecker gewesen, aber mit etwas Mehraufwand wird aus einer sehr leckeren Suppe, eine fast perfekte Tomatensuppe. Die Sahne fehlte halt noch...

Anonym hat gesagt…

Vorweg: ich liebe puristische Tomatensuppen - deshalb empfinde ich die fehlende Sahne nicht als Mangel. Man lese mal zur Abschreckung Scharfenbergers Tomatensuppen.
Frage: Die Köcheltemperatur interessiert mich ungemein. Denn die "sekundären Stoffe" sollen ja sich unterhalb einer bestimmten Temperatur erst bilden. Siehe auch das Garen von Fleisch unterhalb von 68°C. Und die Aromen sollen ja nicht den Hitzetod sterben.