Sonntag, 19. April 2009

Hartz IV-Putengulasch

Das Rezept habe ich aus einer Broschüre, die für Hartz IV-Empfänger gedacht ist. Sie heisst: "Günstig und ausgewogen ernähren entsprechend dem Regelsatz Hartz IV"

Ich war ja schon etwas skeptisch, aber letztendlich siegte die Neugier. Hätte ich es doch gelassen. Das war echt kein Sonntagsessen.



Trotzdem will ich das "Rezept" nicht verschweigen. Zum Nachkochen nicht empfohlen.

400 gr. Putenfleisch
1/2 Tasse Miracel Whip
1 Tüte Zwiebelsuppe
1/2 Tasse Aprikosenmarmelade
100 gr. Saure Sahne
100 gr. Süße Sahne
2 EL Zitronensaft
1 Prise Curry, Salz,Pfeffer

Das Fleisch würfeln. Alle Zutaten mischen und über das
Fleisch geben. Dann im Bräter 105 Min im Backofen bei 150°
schmoren. Als Beilage Reis.

Wer sich fragt, was die dunkelen Körnchen in der Sauce sind; ich habe noch einen Löffel gekörnten Senf untergerührt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

nach dem inhalt zu urteilen, müßte das aber recht gut schmecken.M.

BG hat gesagt…

Das ist eines dieser Gerichte, die besser aussehen als sie schmecken. Mich hätten vermutlich bereits im Vorfeld das Miracel Whip und die Zwiebelsuppe skeptisch gemacht.

Hut ab für deinen Mut, dieses Gericht trotz der kuriosen Zutaten dennoch zu testen!

Es hätte ja auch durchaus anders ausgehen können. Manchmal klingt etwas im Vorfeld ganz fürchterlich und nachher schmeckt es wider Erwarten richtig lecker.

Schön, dass du dann wenigstens noch mit den Käsestangen einen echten Gaumenschmaus hattest. :-)

Schnuppschnuess hat gesagt…

MIracel Whip schmoren? Wenn man zum Putenfleisch ein paar Zwiebeln und zwei Paprika gegeben hätte, ein paar Gewürze dazu und die Sahne, dann hätte das geschmeckt, wäre fettärmer gewesen, gesünder, man hätte mehr auf dem Teller gehabt und im Endeffekt hätte man weniger ausgelegt.
Trotzdem gut, dass Du es versucht hast und veröffentlicht.